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München: Aus Büros werden Wohnungen, ein Fusions-Einhorn – und Krause gegen das Abschiebeterminal

München · Stadtweit · Mittwoch, 8. Juli 2026

Die Stadt will leerstehende Büros in Wohnungen umwandeln, ein Fusions-Start-up wird zum Milliarden-Einhorn, und OB Krause kündigt Widerstand gegen ein Abschiebeterminal am Flughafen an.

🏢 Aus Büros sollen Wohnungen werden: OB Dieter Krause und die Rathaus-Koalition bringen eine „Umwandlungsagentur“ auf den Weg. Sie soll helfen, leerstehende Büroflächen – rund zwei Millionen Quadratmeter stehen in München leer – in Wohnungen umzuwandeln. Die Vorlage geht in den Stadtrat.

🦄 Münchner Fusions-Start-up wird zum Einhorn: Proxima Fusion hat in einer Finanzierungsrunde – unter anderem mit RWE und Google – 411 Millionen Euro eingesammelt und wird mit über 2,4 Milliarden Euro bewertet. Damit erfüllt das Unternehmen die Bedingung für weitere 400 Millionen Euro vom Freistaat. Einen Demonstrationsreaktor plant Proxima in Garching, den kommerziellen Reaktor in Gundremmingen.

✈️ Krause gegen „Abschiebeterminal“: Am Flughafen ist ein Terminal für Abschiebungen geplant. OB Krause will im Aufsichtsrat dagegen stimmen – er warnt vor einem Image-Verlust für die Stadt.

🕊️ München bei „Mayors for Peace“: Oberbürgermeister Krause schließt sich dem globalen Friedensappell des Städtenetzwerks „Mayors for Peace“ an.

🚆 Der MVV soll wachsen: Der Verkehrsverbund soll um Oberallgäu und Kempten erweitert werden. Geplant sind außerdem autonome Busse am Stadtrand und eine bessere S-Bahn-Anbindung nach Rosenheim.

🔎 Polizei sucht Opfer von „Coach Ben“: Ein 43-jähriger Fußball-Jugendtrainer aus dem Raum Wolfratshausen–Bad Tölz sitzt seit Ende 2025 in Untersuchungshaft; er soll über Jahre Kinder und Jugendliche missbraucht haben. Die Polizei sucht Zeugen und mögliche weitere Betroffene.

🎬 Filmfestival „Cinema Iran“ pausiert: Wegen der anhaltenden Kriegs- und Krisenlage in der Region legt das Münchner Festival eine Pause ein.

💶 Weitere Start-up-Finanzierung: Das Münchner Unternehmen Auxilius hat eine Pre-Seed-Finanzierung von 1,3 Millionen Euro erhalten.

Nach Angriff auf ein Generalkonsulat: Der Beschuldigte, der ein Münchner Generalkonsulat angegriffen haben soll, ist tot.

Quellen: tz München, tz München, Süddeutsche Zeitung, tz München, Süddeutsche Zeitung, tz München, tz München, Munich Startup, tz München

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