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Ein 15-Jähriger baut in München ein Armband gegen den Krieg — aus Sorge um seine Oma

München · Stadtweit · Sonntag, 2. August 2026

Stepan Zots floh vor vier Jahren mit einem Koffer aus der Ukraine. Sein Warnsystem soll gehörlose Menschen vor Luftangriffen warnen. Außerdem: acht Promille-Verstöße auf der Isar an einem einzigen Samstag.

Vor vier Jahren kam Stepan Zots mit seinen Eltern und einem einzigen Koffer aus der Ukraine nach München. Heute ist er 15 und baut hier ein Armband, das gehörlose Menschen vor Luftangriffen warnen soll — Menschen also, die den Sirenenton nicht hören, der alle anderen in den Keller schickt.

Der Anlass ist kein Schulprojekt. Es ist seine Großmutter, die nahe der Front lebt. Und sein Satz zu dem Ganzen ist der eines Menschen, der nicht mit Reichweite rechnet: „Wenn es nur einer Person hilft."

„Ich war ein Sklave der Sucht"

Carolin Wehrend hat auf dem Höhepunkt ihrer Abhängigkeit drei Flaschen Ouzo am Tag getrunken und Wein an ihrem Arbeitsplatz versteckt. Heute ist die 58-Jährige abstinent und erzählt öffentlich von 20 Jahren Kampf — davon, wie es ist, sich selbst als „Sklave der Sucht" zu erleben, und davon, was ihr am Ende das Leben gerettet hat. Es ist die Sorte Geschichte, die man normalerweise nur erfährt, wenn sie schlecht ausgeht.

Auf der Isar zählte die Polizei am Samstag acht Mal zu viel Promille

Bei einer Kontrollaktion des Schlauchbootverkehrs auf der Isar am Samstag, 1. August, stellte die Polizei bis zum Nachmittag acht Verstöße gegen die 0,5-Promille-Grenze fest. Dazu kamen Verstöße gegen die Isarverordnung — darunter ein Kind ohne ausreichende Schwimmausrüstung und Glasflaschen an Bord. Beteiligt war die Polizeidienststelle Grünwald.

Der eine Punkt aus dieser Liste, der nicht in die Rubrik „lustige Freizeitkapitäne" gehört, ist das Kind ohne Schwimmweste. Die Promillegrenze schützt die Erwachsenen vor sich selbst; die Ausrüstungspflicht schützt jemanden, der nicht gefragt wurde.

Warum es dieses Jahr so viele Wespen gibt

Sie kreisen um den Krug im Biergarten und gehen beim Eisessen auf die Nerven. Die Expertin Julia Schmack erklärt in der Süddeutschen Zeitung, warum es in diesem Sommer besonders viele Wespen gibt, warum ihr schlechtes Image ungerechtfertigt ist — und wie man sie loswird, ohne die Lage zu verschärfen: „Am besten ist es, man schiebt die Wespe vorsichtig zur Seite." Also nicht wedeln.

Ein Navi, das ohne Satelliten auskommt

Beim Münchner Businessplan-Wettbewerb haben sich drei Start-ups durchgesetzt. Das meistdiskutierte davon entwickelt Navigation ohne GPS — also Ortung, die weiterfunktioniert, wenn das Satellitensignal gestört oder abgeschaltet ist. Die beiden anderen Sieger arbeiten an photonischen Chips und an automatisiertem 3D-Druck.

Quellen: - Münchner Merkur — „Wenn es nur einer Person hilft“: 15-Jähriger entwickelt besondere Hilfe für Gehörlose im Krieg - Münchner Merkur — Jahrelang Alkoholikerin: Münchnerin erzählt, wie sie sich als „Sklave der Sucht“ fühlte – und was ihr das Leben rettete - Abendzeitung München — Polizei kontrolliert Schlauchbootverkehr auf der Isar: acht Alkoholverstöße an einem Samstag - Süddeutsche Zeitung — München — Tipps für den richtigen Umgang: „Am besten ist es, man schiebt die Wespe vorsichtig zur Seite“ - tz München — Münchner entwickeln Navi ohne GPS: Die Gewinner des bayerischen Start-up-Wettbewerbs

Quellen