Passanten haben an der Ottobrunner Straße ein Auto angehoben, um einen Eingeklemmten zu befreien
Ramersdorf-Perlach · Montag, 3. August 2026
Ein 29-jähriger Motorradfahrer rutschte am Samstagabend unter einen Wagen. Was danach passierte, steht in einer Zeile der Polizeimeldung — und ist die eigentliche Geschichte.
Die Polizei berichtet solche Sätze ohne jede Betonung, und man muss zweimal hinsehen, um zu merken, was da steht: „Passanten hoben das Fahrzeug an, um ihn zu befreien.“
Passiert ist es am Samstag, 1. August, gegen 18.05 Uhr auf Höhe der Ottobrunner Straße 99. Ein 29-jähriger Motorradfahrer verlor bei einem Überholvorgang während eines Wendemanövers die Kontrolle, rutschte unter einen Pkw und wurde dort eingeklemmt.
Was dann geschah, hat niemand organisiert und niemand geübt: Menschen, die zufällig an der Ottobrunner Straße unterwegs waren, gingen zu dem Auto, packten an und hoben es an, bis der Mann darunter frei war. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Man kann in einem Wochenendbericht der Polizei viel über eine Stadt lesen. An diesem Abend stand in Ramersdorf-Perlach eine Gruppe Fremder um ein Auto und hat es hochgehoben. Ihre Namen kennen wir nicht.
Quellen: - Polizeipräsidium München — Medieninformation vom 02.08.2026, Vorfall 1127 - Süddeutsche Zeitung (München) — Nach Unfall in München: Passanten heben Auto an und befreien verletzten Motorradfahrer
Quellen