Sehr Lokal · München

Das Backstage fürchtet nicht die Stadt, sondern die künftigen Nachbarn

Neuhausen-Nymphenburg · Dienstag, 4. August 2026

Die Rathaus-Koalition will das Kulturzentrum an der Reitknechtstraße erhalten. Sein Chef Hans-Georg Stocker sieht das Problem woanders: Wenn nebenan Wohnungen entstehen, kommen die Lärmklagen.

Die Münchner Rathaus-Koalition will das Backstage als Kulturstandort erhalten. Das ist die gute Nachricht — und der Mann, um den es geht, hat trotzdem Sorgen.

Hans-Georg Stocker, Chef des Kulturzentrums an der Reitknechtstraße, fürchtet, dass es Lärmklagen hageln könnte, sobald nebenan neue Nachbarn einziehen.

Das ist der Punkt, an dem Beschlüsse und Wirklichkeit auseinandergehen. Eine Stadtratsmehrheit kann festhalten, dass ein Club bleiben soll. Sie kann aber niemandem verbieten, sich nach dem Einzug über die Musik zu beschweren, die vorher da war — und ein einzelnes erfolgreiches Verfahren reicht, um Betriebszeiten zu kippen. Der Schutz eines Kulturorts entscheidet sich nicht im Beschluss, sondern im Bebauungsplan nebenan.

Quellen: - tz München — Lärmschutz in der Großstadt: Angst um legendären Münchner Kulturtempel - Münchner Merkur — Lärmschutz in der Großstadt: Angst um legendären Münchner Kulturtempel

Quellen