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Am Nordostufer des Langwieder Sees ging ein 23-Jähriger unter — Taucher der Feuerwehr holten ihn heraus

Langwied · Aubing-Lochhausen-Langwied · Dienstag, 4. August 2026

Der Mann konnte nicht schwimmen. Und beim neuen Badesteg am Lußsee, über den wir gestern berichtet haben, liegen dem Bezirksausschuss jetzt weitere Beschwerden vor.

Am 2. August gegen 16 Uhr verschwand am Nordostufer des Langwieder Sees ein 23-Jähriger unter Wasser. Er war Nichtschwimmer.

Taucher der Feuerwehr München bargen den Mann. Reanimationsmaßnahmen wurden sofort eingeleitet, der Transport erfolgte unter intensivmedizinischer Betreuung in den Schockraum einer Münchner Klinik. Sein Zustand war kritisch. Die Polizei ermittelt zum Hergang.

An einem Sonntagnachmittag Anfang August ist das Nordostufer voll. Dass jemand untergeht, während rundherum gebadet wird, ist die Sorte Unglück, die schnell und leise passiert — und die den Grund liefert, warum am See überhaupt Taucher vorgehalten werden.

Nachtrag zum Badesteg am Lußsee

Über den neuen barrierefreien Zugang zum Lußsee haben wir gestern geschrieben — darüber, dass er an einer Stelle steht, an der der Weg dorthin für Menschen im Rollstuhl kaum allein zu schaffen ist.

Aus der Juli-Sitzung des Bezirksausschusses 22 liegen jetzt weitere Beschwerden zu genau diesem Zugang vor, und sie ergänzen das Bild um zwei praktische Punkte:

Der Bezirksausschuss sieht damit weiteren Verbesserungsbedarf an einer Anlage, die gerade erst fertig geworden ist. Das ist nicht die Geschichte einer schlechten Absicht, sondern die einer Planung, die den letzten Meter nicht mitgedacht hat — und der Ort, an dem das auffällt, ist immer derselbe: dort, wo jemand tatsächlich ins Wasser will.

Quellen: - Polizeipräsidium München — Medieninformation vom 03.08.2026, Vorfall 1134 (Badeunfall, Langwied) - Feuerwehr München — Wochenendrückblick 31.07.–02.08., Einsatz Langwieder See - aubinger.online — Raser, Bus 267 und E-Scooter: Diese Bürgeranliegen beschäftigen den BA 22

Quellen