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Kein Empfang im Herzogpark — deshalb soll Münchens erster Handymast auf eine Schule

Herzogpark · Bogenhausen · Dienstag, 4. August 2026

Die Sendeanlage ist mitten in einem Viertel mit Kitas, Bildungshäusern und einer Kirche geplant. Der Pfarrer nennt den Vorgang „dreist“.

Es ist eine der teuersten Gegenden der Stadt, und man kann dort schlecht telefonieren. Der Herzogpark ist ein Funkloch — und die Stadt plant deshalb ihren ersten Handymast auf einem Schulgebäude.

Der Ort, an dem die Sendeanlage entstehen soll, ist alles andere als beliebig: In der unmittelbaren Umgebung liegen mehrere Kitas, Bildungshäuser und eine Kirche mit einem Friedhof, auf dem Prominente liegen.

Der zuständige Pfarrer ist nicht einverstanden. Er sorgt sich — und nennt den Vorgang „dreist“.

Damit hat das Viertel den Konflikt, den es sich nicht ausgesucht hat: Ein Funkloch will niemand, und den Mast, der es schließt, auch nicht. Neu ist hier vor allem der Standort. Dass eine Schule den Sendemast trägt, ist in München bisher nicht vorgekommen — und es ist der Punkt, an dem sich die Debatte entzünden wird, weil sich unter dem Dach Kinder aufhalten.

Quellen: - Süddeutsche Zeitung — Mobilfunk: Kein Empfang im Nobelviertel, München plant ersten Handymast auf Schule

Quellen