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„Eine Alltagsmitte für den Nordosten“ — das ist die Formulierung der Bauherrin, nicht die der Stadt

Bogenhausen · Donnerstag, 6. August 2026

Für die Brache an der Cosima-/Johanneskirchner Straße liegen Pläne mit einem 44 Meter hohen Sechskantturm und 250 Wohnungen vor. Die Stadtgestaltungskommission hat sich damit befasst.

Auf der seit über acht Jahren brachliegenden Ecke Cosimastraße/Johanneskirchner Straße soll ein Wohn- und Geschäftshaus mit Lebensmittelhandel entstehen. Wie es aussehen soll, ist seit dieser Woche etwas genauer bekannt — über einen Flyer, den Architekt Hannes Rössler selbst zur Verfügung gestellt hat und aus dem Unser Bogenhausen mit seiner Genehmigung bearbeitete Auszüge veröffentlicht.

Vorgesehen ist an der Arealecke ein hexagonaler Turm: 14 Geschosse, 44 Meter, vier Fenster je Seite, im Flyer selbst als „klobiger Körper“ beschrieben. Dazu 250 Wohneinheiten — Rössler korrigiert ausdrücklich anderslautende Angaben von 200. Bauherrin ist die Tasyapi GmbH, mit dem Entwurf hat sich die Stadtgestaltungskommission befasst.

Der Name des Projekts ist „Cosma Eck“, der Untertitel „eine Alltagsmitte“. Fünf Nachbarschaften soll sie verbinden: Oberföhring, Johanneskirchen, Cosimapark, Fideliopark und Prinz-Eugen-Park. Angekündigt sind Bäckerei, Blumenladen und Lebensmittelmarkt, begrünte Arkaden, ein Platz und eine öffentliche Dachterrasse.

Wer das liest, sollte im Kopf behalten, wessen Text es ist: Diese Formulierungen stammen aus den Unterlagen der Planer. Wie hoch am Ende gebaut werden darf, entscheiden sie nicht.

Quellen: - Unser Bogenhausen — Cosma Eck: „Eine Mitte, eine Alltagsmitte“

Quellen