Sehr Lokal · München

Zwei Frauen boten sich als Putzfrauen an — am Ende fehlten mehrere hundert Euro

Sendling-Westpark · Freitag, 7. August 2026

Die Polizei warnt vor einer Masche, die im Supermarkt beginnt und in der eigenen Wohnung endet. Und der Merkur schaut sich an, was das Viertel außer dem Park zu bieten hat.

Es fing im Supermarkt an. Anfang Juni wurde ein Mann über 70 in einem Supermarkt in Sendling-Westpark von zwei unbekannten Frauen angesprochen, die sich als Putzfrauen anboten. Er lud sie zu sich nach Hause ein.

Bei mehreren Besuchen schilderten die beiden finanzielle Nöte und erhielten insgesamt mehrere hundert Euro Bargeld — zugesagt hatten sie, es zurückzuzahlen; zurückgezahlt haben sie nichts. Das Kommissariat 61 ermittelt und warnt ausdrücklich vor dieser Masche gegenüber älteren Menschen.

Was diese Masche so wirksam macht, ist nicht Dreistigkeit, sondern Zeit: Sie fragt nicht einmal groß, sie kommt wieder. Wer jemanden kennt, der allein lebt und gern hilft, kann diese Meldung weitergeben — das ist wahrscheinlich der nützlichste Satz von heute.

Und das Viertel selbst

Der Münchner Merkur widmet Sendling-Westpark ein Porträt und kommt zu dem Schluss, dass das Viertel weit mehr biete als seinen bekannten Park: einen historischen Ortskern hat es nicht, dafür ein wachsendes Angebot an Sport, Kunst und neuen Treffpunkten.

Quellen: - Polizeipräsidium München — Falsche Putzfrauen erschleichen Bargeld von Senior in Sendling-Westpark - Münchner Merkur — Sendling-Westpark entdecken: Warum das Viertel weit mehr bietet als seinen bekannten Park

Quellen