Der Kampf um jeden Leihrad-Fahrer — und der Trafo bleibt beim Verein
Neuhausen · Nymphenburg · Dienstag, 11. August 2026
Nach drei Monaten zieht der MVV-Neuling My Radl eine erste Bilanz: In der Stadt läuft es, auf dem Land hakt es. Und das Kulturzentrum an der Nymphenburger Straße hat seine Trägerschaft bis 2031.
Wer in München ein Rad ausleihen will, hat inzwischen die Qual der Wahl — und genau das ist gerade das Geschäft. Nach drei Monaten zieht der Merkur eine erste Bilanz für den MVV-Neuling My Radl: In der Stadt boomt der Anbieter, auf dem Land hat er Anlaufschwierigkeiten. Die Konkurrenz — Lime und andere — kämpft um jeden einzelnen Fahrer.
Der Trafo bleibt in bewährten Händen
Das Kulturzentrum an der Nymphenburger Straße bleibt beim Verein, der es aufgebaut hat. Der Stadtteilkultur Neuhausen-Nymphenburg e.V. behält die Trägerschaft für weitere fünf Jahre — das 2021 eröffnete „Kultur im Trafo“ liegt damit bis Ende August 2031 in seiner Verantwortung. Beschlossen hat das der Kulturausschuss des Stadtrats am 16. Juli.
Geführt wird das Haus von Magdalena Waller mit einem sechsköpfigen Team. Dazu gehören der Veranstaltungssaal, die Kleinkunstbühne im Foyer, Seminarräume und ein Bandprobenraum — gefördert vom Kulturreferat.
Die Zahl, die den Ausschlag gibt: 42.000 Nutzerinnen und Nutzer im vergangenen Jahr. „Der Trafo bleibt eine Quelle kultureller Energie für unser Stadtviertel“, sagt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Schwirz. Co-Vorsitzende Ana Scheunemann kündigt an, das Netzwerk im Viertel weiter auszubauen und gezielt auch Gruppen anzusprechen, die bislang nicht kommen. Kulturreferent Marek Wiechers lobt das Beteiligungskonzept, das „nicht nur nach innen“ wirke.
Quellen: - Münchner Merkur — Welches Radl hätten S‘ denn gern? Leihräder-Anbieter in München kämpfen um jeden Fahrer - Rathaus-Umschau — Der „Trafo“ bleibt in bewährten Händen
Quellen