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Vor 50 Jahren wurde Haidhausen zum Sanierungsgebiet erklärt — man sieht es heute noch

Haidhausen · Dienstag, 11. August 2026

1976 wurde das Gebiet förmlich festgelegt, als eines der ersten Projekte der Städtebauförderung in München. Im Hypopark wurde derweil ein Mann auf dem Heimweg überfallen.

Wer heute durch Haidhausen läuft und es hübsch findet, läuft durch eine politische Entscheidung von 1976. In diesem Jahr wurde das Sanierungsgebiet Haidhausen förmlich festgelegt — als eines der ersten Projekte der Städtebauförderung in München. Das ist jetzt genau 50 Jahre her.

Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Norbert Kobald, Geschäftsführer der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS), nehmen das Jubiläum „50 Jahre Sanierungsgebiete in München“ zum Anlass, an prominenten Projekten im Viertel zu zeigen, was daraus geworden ist. Treffpunkt für den Rundgang ist der Maibaum am Wiener Platz.

Der Punkt daran: Die Stadtsanierung ist der Grund, warum aus einem Arbeiterviertel kein Abrissgebiet wurde. Was heute wie Zufall aussieht — erhaltene Herbergen, Höfe, Fassaden —, war eine Serie von Beschlüssen.

Überfall im Hypopark

Am Samstag, 8. August, gegen 2 Uhr wurde ein Mann auf dem Heimweg im Hypopark im Bereich der Elsässer Straße von einem Unbekannten verfolgt, niedergeschlagen und verletzt. Der Täter raubte seine Geldbörse und flüchtete; die Fahndung blieb bislang erfolglos.

Beschrieben wird der Gesuchte als etwa 20 bis 25 Jahre alt, mit schwarzen Haaren und Dreitagebart. Wer in dieser Nacht dort etwas beobachtet hat, sollte sich bei der Polizei melden.

Zwei Termine im ASZ Haidhausen

Quellen: - Rathaus-Umschau — 12. August, 12.30 Uhr, Maibaum am Wiener Platz - Polizei München — Raubüberfall im Hypopark: 30-Jähriger niedergeschlagen, Täter flüchtig - wa-haidhausen — Kinonachmittag im ASZ Haidhausen - wa-haidhausen — Garten-Exkursion mit dem ASZ Haidhausen

Quellen