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Die Fische schwammen nur noch in einer Pfütze — dann kam die Freiwillige Feuerwehr

Langwied · Mittwoch, 12. August 2026

Ein Karpfenweiher an der Kreuzkapellenstraße war durch die Hitze fast ausgetrocknet. Eine Anfrage aus der Nachbarschaft brachte den Einsatz ins Rollen.

Es fing damit an, dass jemand aus der Nachbarschaft den Kommandanten angerufen hat. Durch die anhaltende Hitzewelle war ein Karpfenweiher in Langwied nahe dem Langwieder See fast vollständig ausgetrocknet — die Fische schwammen nur noch in einer kleinen Pfütze, und das aufgestelzte Entenhaus stand in unerreichbarer Höhe über dem Wasser.

Nach der direkten Anfrage aus der Bevölkerung an den Kommandanten der Abteilung Langwied-Lochhausen und in Absprache mit der Leitstelle wurde der Einsatz bewusst auf den späten Montagabend gelegt — damit die Zufahrt zur Langwieder Seenplatte für die Badegäste tagsüber frei blieb.

Um 19.47 Uhr rückten die Ehrenamtlichen mit zwei Fahrzeugen in die Kreuzkapellenstraße aus. Sie bauten eine Saugleitung zum Langwieder See auf, verlegten eine rund 160 Meter lange Schlauchleitung mit Schlauchbrücken über die Straße und füllten den Weiher mit einem Wasserwerfer etwa eine Stunde lang, bis er wieder seinen vorgesehenen Pegel hatte.

Die Fische haben überlebt, die Enten kommen wieder in ihr Haus. Und das ist eine ziemlich genaue Beschreibung dessen, was eine Freiwillige Feuerwehr in einem Ortsteil eigentlich ist: Leute, die man anrufen kann.

Quellen: - Feuerwehr München — FW-M: Freiwillige Feuerwehr rettet Fische in nahezu ausgetrocknetem Weiher (Langwied)

Quellen