Aus einem Güterwaggon in Riem trat ein giftiger Stoff aus — über einen undichten Flansch
Riem · Trudering · Dienstag, 18. August 2026
Der Umweltdienst der Feuerwehr fing die Menge auf und dichtete den Anschluss ab. Danach kam der Waggon auf ein Havariegleis. Außerdem: zwei Festnahmen in einem Truderinger Parkhaus.
Am Freitag, 14. August, um 17.08 Uhr rückte der Umweltdienst der Feuerwehr München zum Umschlagbahnhof Riem aus. Aus einem Güterwaggon war über einen undichten Anschlussflansch eine geringe Menge eines giftigen und ätzenden Stoffes ausgetreten.
Die Einsatzkräfte fingen den Stoff auf, dichteten den Flansch wieder ab und prüften die Dichtigkeit anschließend mit speziellen Messgeräten. Sicherheitshalber wurde der Waggon dann auf ein Havariegleis bewegt und von der Bahn weiter überprüft. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nach Angaben der Feuerwehr zu keiner Zeit.
Es ist der zweite Flansch an einem Waggon an diesem Freitag — am Vormittag lief in Milbertshofen an einem Kesselwagen Benzin aus, ebenfalls an einem Flansch. Um welchen Stoff es in Riem ging, sagt die Feuerwehr nicht.
Und in einem Truderinger Parkhaus
Ein Anwohner beobachtete am Sonntag, 16. August, gegen 1.25 Uhr zwei Personen an geparkten Autos und rief die 110. Beide wurden noch neben den vier beschädigten Fahrzeugen festgenommen und wegen versuchten Diebstahls aus Kraftfahrzeugen angezeigt.
Und ein Jahrestag, den eine Angehörige vermisst
Beim Flugzeugabsturz von 1987 in Trudering starben neun Menschen. Eine Angehörige der Opfer wirft der Stadt vor, das Unglück nicht angemessen in Erinnerung zu halten.
Quellen: - Feuerwehr München - Polizei München — Anwohner beobachtet zwei Männer beim Aufbrechen von Autos in einem Truderinger Parkhaus - Merkur — Tragödie in München „wurde vergessen“: Neun Tote nach Flugzeugabsturz – Angehörige erhebt Vorwürfe
Quellen