Der Candidplatz wird im Winter zum Eisfeld, weil die Gullys verstopft sind
Au · Untergiesing-Harlaching · Thalkirchen · Dienstag, 25. August 2026
Ein Anwohner fordert im Bezirksausschuss Rampe, Beleuchtung und Winterdienst. Nach seiner Schilderung müssen immer wieder Fußgänger vom Eis geholt werden.
Diese Beschwerde erscheint im August und handelt vom Februar, und das ist kein Fehler, sondern der richtige Zeitpunkt: Wer im Winter etwas ändern will, muss es jetzt beantragen.
Ein Anwohner hat sich beim Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching über den Zustand des Candidplatzes beschwert. Er sei ungepflegt, vernachlässigt und werde selten gereinigt, obwohl er viel genutzt werde. Gefordert werden eine Rampe, die den Zugang für Rollstuhlfahrer, Radfahrende und Menschen mit Kinderwagen verbessert, und eine bessere Beleuchtung, die das Überqueren bei Dunkelheit erleichtert und das Sicherheitsgefühl erhöht.
Am eindrücklichsten ist seine Winterschilderung. Nach dem ersten Schnee trete sich dieser fest, ab der ersten Schmelze sei der Platz ein glitschiges Eis-Wasser-Meer, weil verstopfte Gullys das Wasser nicht ablaufen ließen. Immer wieder müssten Fußgänger vom Eis geholt werden. Helfen würden aus seiner Sicht Streusalz und der regelmäßige Einsatz eines Räumfahrzeugs.
Aufstockung in der Humboldtstraße, und der BA stellt sich vor die Mieter
Der Eigentümer der Humboldtstraße 15 hat einen Vorbescheid beantragt: neue Dachkubatur, ein Anbau an das Vordergebäude, eine Aufstockung des mittleren Gebäudes um ein und des Rückgebäudes um zwei Geschosse. In der Sitzung des Bezirksausschusses Au-Haidhausen berichtete ein Mieter, die Bewohner hätten bereits eine Mieterhöhung erhalten und fürchteten nun weiteren Druck.
Der Bezirksausschuss sieht die Gefahr, dass Bestandsmieter verdrängt werden, um Wohnungen zu sanieren und höhere Mieten zu erzielen. Änderungen an den bewohnten Bestandswohnungen lehnt das Gremium ab, Sanierungsarbeiten müssten Rücksicht nehmen. Entscheiden wird darüber allerdings die Lokalbaukommission und nicht der Bezirksausschuss. Lena Sterzer (SPD) riet den Mietern, eine Mietergemeinschaft zu gründen und sich vom Mieterverein beraten zu lassen.
Zwei der kleinsten Antilopen der Welt in Hellabrunn
Der Tierpark hat Kirk-Dikdiks bekommen, zu sehen gegenüber der Streichelanlage am Isar-Eingang. Sie werden 35 bis 45 Zentimeter hoch und drei bis sieben Kilo schwer, leben paarweise in festen Revieren und decken ihren Flüssigkeitsbedarf fast vollständig über die Nahrung. Ihren Namen verdanken sie ihrem Alarmruf, der wie „dik-dik“ klingt.
Und die Thalkirchner Brücke
Sie soll renoviert, verbreitert und stabilisiert werden, dafür ist eine mehrjährige Sperrung vorgesehen. Andreas Babor (CSU) nannte die Erweiterung angesichts der Dichte auf der Brücke richtig, vor allem bei starkem Tierparkbesuch. Norbert Weigler (Grüne) bezweifelte die Shuttlebus-Logistik und nannte die Verbindung zwischen Tierpark und Candidplatz einen heiklen Punkt. Ein Datum nennt das Baureferat nicht.
Quellen: - Merkur: Candidplatz wird zum Eis-Wasser-Meer: Fußgänger müssen vom Eis geholt werden – „Beschämend“ - Merkur: Mieter in der Humboldtstraße fürchten Verdrängung nach Bauantrag - Rathaus-Umschau: Hellabrunn begrüßt Kirk-Dikdiks – eine der kleinsten Antilopen der Welt - Merkur: Neubau der Thalkirchner Brücke: Angst vor der Großbaustelle
Quellen