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Der Viertelchef von Berg am Laim berichtet künftig über alte Anträge, einen Tagesordnungspunkt gibt es dafür nicht

Berg am Laim · Dienstag, 25. August 2026

Ein Teilnehmer der Bürgerversammlung wollte wissen, was aus den Beschlüssen des Vorjahres wird. Die Stadt sagt Nein, der Bezirksausschuss findet einen Weg.

Der Titel dieser Meldung könnte auch lauten: Wie ein Bürgerwunsch abgelehnt und trotzdem umgesetzt wird.

Ein Teilnehmer der diesjährigen Bürgerversammlung in Berg am Laim hatte beantragt, vor jeder neuen Versammlung kurz über den Stand der im Vorjahr angenommenen Anträge zu informieren. Das zuständige Direktorium hält den Wunsch für nachvollziehbar, aber schwierig. Die Begründung: Der Stand lasse sich im öffentlichen Ratsinformationssystem der Stadt verfolgen, und der Hinweis darauf stehe in allen Einladungen zu den Bürgerversammlungen, die an alle Haushalte verschickt werden. Ein zusätzlicher jährlicher Bericht sei für einzelne Besucher interessant, habe aber erhebliche Nachteile, weil die Bürgerversammlung möglichst viel Raum für Wortmeldungen aus der Bürgerschaft und den aktuellen Austausch bieten solle.

Abgelehnt ist damit der feste Tagesordnungspunkt. Der Bezirksausschuss hat trotzdem einen Weg gefunden und verpflichtet stattdessen den Viertelchef, in seiner Ansprache über die Anträge zu berichten. Wer also zur nächsten Bürgerversammlung geht, wird erfahren, was aus dem letzten Mal geworden ist, nur eben nicht als eigener Punkt auf dem Zettel.

Quellen: - Merkur: Berg am Laim: BA-Chef soll über Anträge berichten – Stadt lehnt ab

Quellen