Rund um den Pasinger Bahnhof kommt ein Lokal nach dem anderen, und am Marienplatz verfällt ein Hof von 1880
Pasing · Mittwoch, 26. August 2026
Von türkischem Pide bis koreanischem Barbecue: Die Abendzeitung sieht kein Ende des Wachstums. Zwei Straßen weiter steht der Perlschneiderhof und zerfällt.
Zwei Nachrichten aus demselben Viertel, die zusammengehören, auch wenn sie es nicht sollen.
Rund um den Pasinger Bahnhof ist ein dichtes gastronomisches Angebot entstanden, das von türkischem Pide über koreanisches Barbecue bis zu Sushi reicht. Die Abendzeitung führt das Wachstum auf die Gewerbefreiheit zurück und sieht kein Ende in Sicht. Wer in Pasing aussteigt, kann heute in Gehweite essen, was vor zehn Jahren eine Fahrt in die Innenstadt gekostet hätte.
Und der Perlschneiderhof steht noch
Am Pasinger Marienplatz steht der Perlschneiderhof, ein Bau aus den 1880er Jahren, und er ist nach der Beschreibung der Abendzeitung vom Verfall gezeichnet.
Das eine Pasing wächst, das andere bröckelt, und beides passiert auf denselben paar hundert Metern. Ein Haus aus den 1880er Jahren hat die Eingemeindung, zwei Weltkriege und den Ausbau des Bahnhofs überstanden. Was ihm gefährlich wird, ist die Zeit, in der niemand zuständig ist.
Quellen: - Abendzeitung München — Kein Ende in Sicht: Gewerbefreiheit lässt Pasing kulinarisch weiterwachsen - Abendzeitung München — Vom Beton zum blühenden Marienplatz – das 1880er-Perlschneiderhaus verfällt
Quellen