Zwei Stunden Kontrolle in Bogenhausen, zwölf Rotlichtverstöße mit dem Fahrrad
Bogenhausen · Mittwoch, 26. August 2026
Die Verkehrspolizei stand am 24. August nachmittags stationär im Viertel. Auffällig war neben den roten Ampeln, wie viele der Kontrollierten ohne Helm unterwegs waren.
Am Montag, 24. August 2026, hat die Münchner Verkehrspolizei zwischen 15.30 und 17.30 Uhr stationär in Bogenhausen kontrolliert. Zwei Stunden, ein Standort, und das ist die Bilanz:
Zwölf Rotlichtverstöße mit dem Fahrrad, elf davon über eine Sekunde, einer darunter. Die Unterscheidung klingt nach Erbsenzählerei und ist sie nicht: Über einer Sekunde spricht man vom qualifizierten Rotlichtverstoß, und der wird deutlich teurer.
Dazu kamen je ein Rotlichtverstoß mit einem Auto über und unter einer Sekunde, drei Fälle von Radwegbenutzung entgegen der Fahrtrichtung, zwei Fälle von Handynutzung während der Fahrt durch Radfahrende, zwei Fälle freihändigen Fahrens, drei Fälle von beeinträchtigtem Gehör durch Kopfhörer und ein nicht angegurteter Autofahrer.
Nach Angaben der Polizei trug ein großer Teil der kontrollierten Radfahrenden keinen Helm. Das ist keine Ordnungswidrigkeit, deshalb steht es auch nicht in der Statistik, sondern im Nebensatz. Die Einsatzkräfte führten dazu verkehrserzieherische Gespräche.
Zwölf rote Ampeln in zwei Stunden an einer Stelle: Das ist kein Ausreißer, das ist ein Verkehrsfluss.
Quellen