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Zwei Drittel einer denkmalgeschützten Wohnanlage sollen fallen — für die Sanierung des Rests

Sendling · Großmarkt · Dienstag, 1. September 2026

Die Baugenossenschaft VfV will an der Zechstraße abreißen und mit den Erlösen den erhaltenen Mittelteil sanieren. Nebenan planen Studenten 2000 Wohnungen.

An der Zechstraße steht eine denkmalgeschützte Kleinwohnanlage, und zwei Drittel davon sollen verschwinden. Die Baugenossenschaft VfV plant den Abriss; mit den Erlösen aus dem Neubau soll anschließend die Sanierung des erhaltenen Mittelteils bezahlt werden.

Das ist die Rechnung, um die es hier geht, und sie ist unangenehm ehrlich: Der Denkmalschutz rettet in diesem Modell nicht das Ganze, sondern ein Drittel — finanziert von dem, was an die Stelle der anderen zwei Drittel tritt.

Sechs Studenten, 2000 Wohnungen, 60 Meter

Nicht weit davon haben sechs Architekturstudenten einen Entwurf für die Zukunft des Großmarktareals vorgelegt. Er sieht bis zu 2000 Wohnungen vor und Türme von bis zu 60 Metern Höhe. Ein Studienentwurf ist kein Bebauungsplan — aber er ist eine Antwort auf die Frage, was mit dem Areal geschehen könnte, und die stellt sich seit Jahren.

Quellen: - tz München — Zwischen Sanierung und Abriss – Wirbel um denkmalgeschützte Wohnanlage in München - Münchner Merkur — Entwurf für Zukunft des Münchner Großmarkt-Areals erstaunt – sogar Hochhäuser möglich

Quellen