Achtundsechzig junge Leute haben am 1. September bei der Stadt angefangen
Ingolstadt · Stadtweit · Mittwoch, 2. September 2026
Vierundzwanzig in der Verwaltung, noch mehr in Erziehungsberufen, dazu ein Gärtner und ein Forstwirt. Und die Stadtbibliothek gehört jetzt zu einer Ferienstraße.
„Sie werden nicht in erster Linie Akten wälzen und Paragrafen auswendig lernen, Sie sind vielmehr nah dran an den Bürgerinnen und Bürgern." Mit diesem Satz hat Oberbürgermeister Michael Kern die neuen Nachwuchskräfte der Stadt begrüßt.
68 von ihnen haben am 1. September angefangen. 24 beginnen eine Ausbildung oder ein Studium in den klassischen Verwaltungsberufen, als Verwaltungsfachangestellte, Beamtenanwärter im mittleren und gehobenen Dienst oder im dualen Studium Public Management. Größer ist die Gruppe der Erziehungsberufe: sechs angehende Erzieherinnen und Erzieher, acht Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger und 19 Praktikantinnen und Praktikanten im Sozialpädagogischen Einführungsjahr oder im Berufspraktikum. Dazu werden ein Gärtner und ein Forstwirt ausgebildet.
Kern zählte auf, was das im Alltag heißt: Ausweise und Urkunden ausstellen, Veranstaltungen organisieren, Schulen ausstatten, Bau- und Sanierungsmaßnahmen auf den Weg bringen, Sozialleistungen genehmigen, Kita-Plätze organisieren, sich um die städtischen Wälder und Grünanlagen kümmern. Nach der Vereidigung der Beamtenanwärterinnen und -anwärter gab es eine Führung durch das Alte und das Neue Rathaus.
Die Stadtbibliothek ist Teil einer Ferienstraße geworden
Am Freitag, 28. August, ist im Rathaus von Bad Windsheim die Bayerische Bibliothekenstraße eröffnet worden, eine Ferienstraße, die historische Bibliotheken in ganz Bayern verbindet. Die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Ingolstadt gehört zu den Kooperationspartnern.
Das ist mehr als ein Eintrag auf einer Landkarte für Touristen. Die Bibliothek sitzt mit dem Stadtmuseum im Kavalier Hepp und besitzt über 3.600 historische Drucke aus der Zeit von etwa 1470 bis 1850, mit Schwerpunkt auf der Universität Ingolstadt. Ausgewählte Stücke sind im Stadtmuseum ausgestellt, fünf herausragende Drucke des 16. Jahrhunderts werden dort multimedial von ihren Autoren selbst präsentiert. Das Herzstück des Hauses ist allerdings etwas anderes, nämlich der Bestand an Literatur über Ingolstadt und die Region.
Quellen: - Stadt Ingolstadt — Ausbildungs- und Studienbeginn bei der Stadt - in-direkt (Ingolstadt) — Eröffnung der Bayerischen Bibliothekenstraße
Quellen