Sehr Lokal · Ingolstadt

Für fast 6.000 Euro haben Ingolstädter der Stadtbücherei Bücher gekauft

Ingolstadt · Stadtweit · Donnerstag, 3. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

Weil der Medienetat gekürzt wurde, kaufen Bürgerinnen und Bürger in drei Buchhandlungen Bücher für die Bücherei. Wer eines stiftet, darf es als Erster lesen.

Die Stadtbücherei hat weniger Geld für Bücher. Also kaufen die Leute ihr welche.

Seit dem Start der Aktion „Kauf mich für die Bücherei“ im Februar sind Bücher im Wert von fast 6.000 Euro gekauft worden, dazu 4.000 Euro an Geldspenden. Der Grund für die Aktion steht in der Mitteilung der Stadt so nüchtern da, wie er ist: Wegen der Finanzlage der Stadt als Trägerin wurde auch der Medienetat stark gekürzt.

So geht es: In den Innenstadt-Buchhandlungen Hugendubel in der Theresienstraße, Stiebert in der Schrannenstraße und Rupprecht in der Ludwigstraße kauft man ein aktuelles Buch von allgemeinem Interesse — Roman, Kinder- und Jugendbuch, Hörbuch, Reiseführer. In der Buchhandlung wird ein Spendenformular ausgefüllt, Buch und Formular gehen direkt an die Bücherei, die Spendenbescheinigung kommt später von der Stadt.

Der schönste Teil der Regelung: Wer ein Buch stiftet, darf es als Erster lesen. Erst danach geht es in den Bestand.

Geldspenden gehen gezielt in den Medienetat, Verwendungszweck „Medienetat Stadtbücherei“, Konto der Stadt bei der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt. Bis 300 Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug.

Gerade jetzt sei das wichtig, schreibt die Stadt, weil im Bücherherbst die Neuerscheinungen kommen. Das stimmt, und es ist trotzdem ein bemerkenswerter Satz: Eine Stadt bittet ihre Einwohner, die Bibliothek zu füllen, für die sie ohnehin Steuern zahlen.

Ein neues Festival soll 2027 kommen, und man kann sich jetzt bewerben

Die Stadt richtet ein interdisziplinäres Kulturformat ein, das 2027 zum ersten Mal stattfinden soll: das neue Fleißer Festival. Kulturschaffende können sich zum Thema „Zwischen uns?“ bewerben.

Die Antidiskriminierungsstelle gibt es seit vier Jahren

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz trat im August 2006 in Kraft. Die städtische Antidiskriminierungsstelle berät seit vier Jahren Menschen mit Diskriminierungserfahrungen vor Ort — also nicht in einer Broschüre, sondern an einem Schreibtisch, an den man gehen kann.

Und die Energieberatung im Moritz 6 hat wieder geöffnet

Seit Dienstag, 1. September, ist die Beratungsstelle Moritz 6 wieder offen, jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Beraten wird unabhängig und kostenfrei zu Energieeinsparung, energetischer Sanierung, Heizungstausch und Förderprogrammen — ein Erstgespräch auch ohne Termin.

Quellen: - Stadt Ingolstadt — »Kauf mich für die Bücherei« wird fortgeführt - in-direkt (Ingolstadt) — Das neue Fleißer Festival startet 2027 - in-direkt (Ingolstadt) — 20 Jahre AGG – vier Jahre Antidiskriminierungsstelle Ingolstadt - in-direkt (Ingolstadt) — Wieder kostenlose Energieberatungen ab 1. September

Quellen