Eine Frau musste im Hinterhof den Tresor öffnen, und unter der Donnersbergerbrücke fährt jetzt eine Bohrmaschine los
Neuhausen · Nymphenburg · Donnerstag, 3. September 2026
KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert
Der Täter erbeutete eine fünfstellige Summe und ist flüchtig; die Polizei sucht Zeugen im Bereich Rotkreuzplatz. Und „Donna Maria“ gräbt sich Richtung Marienhof.
Am Dienstagvormittag ist eine Mitarbeiterin eines Wettbüros in Neuhausen überfallen worden, und die Polizei sucht Zeugen.
Sie war gegen 10.30 Uhr im Hinterhof, als sie von hinten gepackt und durch die Hintertür in ein Treppenhaus gedrängt wurde. Der Mann war maskiert und mit einem Messer bewaffnet. Er zwang sie, das Wettbüro und einen Tresor zu öffnen, nahm einen mittleren fünfstelligen Betrag und flüchtete. Sie verständigte den Notruf, mehr als zehn Streifen fahndeten, ohne Erfolg. Sie wurde leicht verletzt.
Wenn Sie am Dienstagvormittag im Bereich Rotkreuzplatz, Nymphenburger Straße, Volkartstraße, Leonrodstraße oder Landshuter Allee etwas gesehen haben, nimmt das Kommissariat 21 Hinweise unter 089 2910-0 entgegen. Gesucht wird ein etwa 185 Zentimeter großer Mann, der eine schwarz-rote Weste, eine schwarze Jogginghose, schwarze Handschuhe, einen großen Fahrradhelm und ein grau-schwarzes Tuch vor dem Mund trug.
Und ein paar hundert Meter weiter beginnt eine sehr lange Fahrt
An der Donnersbergerbrücke startet die Tunnelbohrmaschine „Donna Maria“ ihren Weg zum Marienhof. Sie ist 178 Meter lang und 700 Tonnen schwer und gräbt für die zweite Stammstrecke. Veranschlagt ist dafür ein Jahr. Vor dem Start kann man sie noch besichtigen.
Ein Jahr für eine Strecke, die man oben in zehn Minuten fährt. Daran lässt sich ganz gut ablesen, warum dieses Projekt so lange dauert.
Quellen: - Polizeipräsidium München — 1292. Raubüberfall auf Wettbüro – Neuhausen - Süddeutsche Zeitung — Arbeiten an der zweiten Stammstrecke: Die Reise von „Donna Maria“ durch Münchens Untergrund
Quellen