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270 Bäume standen an der Haldenseestraße, bis zu 170 fallen — und wie viele es je Planungsschritt waren, rechnet die Stadt nicht nach

Ramersdorf · Berg am Laim · Donnerstag, 3. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

Stadtbaurätin Elisabeth Merk antwortet auf eine Anfrage aus dem Stadtrat. Für sieben Bäume, die erhalten werden sollten, wurden Befreiungen erteilt.

Im Neubaugebiet „Siedlung an der Haldenseestraße“ standen ursprünglich rund 270 Bäume. Bis zu rund 170 davon müssen für die Neuplanung fallen.

Stadtrat Dirk Höpner (München-Liste) hatte wissen wollen, wie sich der Bestand über die einzelnen Verfahrensschritte entwickelt hat — beim Aufstellungsbeschluss, bei der Auslegung, beim Satzungsbeschluss. Die Antwort von Stadtbaurätin Elisabeth Merk auf diesen Teil ist die interessanteste des ganzen Papiers: Eine nach Verfahrensschritten aufgeschlüsselte Zählung würde „umfangreiche und komplexe Recherchen erfordern“, deren Aufwand in keinem angemessenen Verhältnis zum Erkenntnisgewinn stehe.

Übersetzt: Wer wissen will, was der Stadt zu welchem Zeitpunkt zugesagt worden ist, bekommt es nicht aufgeschlüsselt.

Was die Stadt stattdessen nennt: Von den betroffenen Bäumen unterliegen rund 130 der Baumschutzverordnung, davon gelten rund 70 als erhaltenswert und rund 60 als ersetzbar. Neu gepflanzt werden müssen nach den Festsetzungen des Bebauungsplans mindestens rund 110 Bäume; im Rahmen der Baugenehmigungen wurden 88 Ersatzpflanzungen beauflagt. Die Fällungen, so das Referat, würden damit „mittelfristig weitgehend ausgeglichen“.

Der Punkt, an dem es konkret wird: Für sieben Bäume, die im Bebauungsplan ausdrücklich zum Erhalt festgesetzt waren, wurden Befreiungen erteilt — zwei im ersten, zwei im zweiten und drei im dritten Bauabschnitt. Begründet werden die Fällgenehmigungen überwiegend mit der Bauausführung, vereinzelt mit mangelnder Vitalität.

Ob die Ersatzpflanzungen schon stehen, kann das Referat nicht sagen: Die Freiflächen sind noch nicht abgenommen, weil die Bauten noch nicht fertig sind. Nachprüfen lässt sich das dann anhand der Freiflächengestaltungspläne.

Und zur Frage der Anwohnerinnen und Anwohner, ob sie ausreichend informiert waren, antwortet das Referat mit dem Verfahren: Beteiligung 2017, öffentliche Auslegung 2019, Einwände im Beschluss dokumentiert. Eine darüber hinausgehende Beteiligung sei nicht vorgesehen. Weitere Informationen könne man „ggf. beim Investor“ einholen.

Quellen: - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München) — Entwicklung des Baumbestands im Neubaugebiet „Siedlung an der Haldenseestraße“ (Bebauungsplan Nr. 2100) – Transparenz, Abweichungen und Einhaltung öffentlicher Zusagen

Quellen