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Fast jedes Ingolstädter Kind hat einen Betreuungsplatz, rund zehn stehen noch an

Ingolstadt · Stadtweit · Freitag, 4. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

6.850 Kinder in 127 Einrichtungen, und ein neues Kinderhaus am Piuspark hat 86 Plätze gebracht. Dazu: ein bemalter Sarg für den Hospizverein.

Zum Start des Kindergartenjahres ist in Ingolstadt eine Zahl bemerkenswert, weil sie so klein ist.

Rund zehn Kinder stehen noch auf der Warteliste, und zwar für ihre Wunscheinrichtung; alternative Angebote gibt es auch für sie. Insgesamt werden derzeit rund 6.850 Kinder in 127 Kindertageseinrichtungen betreut, davon rund 2.300 in städtischer Trägerschaft. Mit dem neuen Kinderhaus Sonnenschein am Piuspark sind bei einem freien Träger 86 Plätze dazugekommen, weshalb die Zahl der betreuten Kinder noch einmal leicht gestiegen ist.

Oberbürgermeister Michael Kern nennt das eine sehr gute Nachricht für die Familien und verweist auf das Amt für Kinderbetreuung, die freien Träger und die Beschäftigten in den Kitas.

Man muss das neben die Nachrichtenlage anderswo halten, um zu sehen, was es wert ist. In vielen Städten ist der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz eine Zusage, die im September nicht eingelöst wird. Hier ist die offene Frage, ob ein Kind in die Wunscheinrichtung kommt.

Ein Sarg, den viele bemalt haben, wird für den Hospizverein verkauft

Am 21. Mai wurde die Kirche St. Pius zum Ort einer Lesung über Tod, Trauer und Abschied. Judith Brauneis, Autorin, Präparatorin und Trauerbegleiterin, sprach dort offen und stellenweise überraschend leicht über ein Thema, bei dem sonst geschwiegen wird.

Die Trauer Hilfe Denk hatte dafür einen Sarg zur Verfügung gestellt, und die Gäste konnten ihn mit Farben, Bildern und Botschaften gestalten. Viele machten mit. Aus einem Gegenstand, der für das Ende steht, wurde so ein Einzelstück voller Erinnerungen.

Dieser Sarg steht nun zum Verkauf. Der gesamte Erlös geht an den Hospizverein Ingolstadt.

Nach 38 Jahren gibt Isabella Kreim den Kulturkanal ab

Dr. Isabella Kreim hat den Kulturkanal, offiziell den „Verein zur Förderung kultureller Belange in der Region Ingolstadt", 38 Jahre lang geleitet. Nun übergibt sie an Heike Haberl, die seit September 2020 dabei ist und Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung sowie Musikwissenschaft in Eichstätt studiert hat. Ein vollständiger Rückzug ist es nicht: Kreim will den Kulturkanal weiter mit eigenen Beiträgen unterstützen.

Haberl sagt, sie wolle bewahren, was den Kulturkanal ausmacht: „Jede und jeder hat einen eigenen Stil und einen eigenen Charakter, der in die Sendung einfließt." Auch der Vereinsvorsitz wechselt: Der Musikjournalist Tobias Böcker übernimmt von Gunter Schweiger, dem früheren THI-Präsidenten, dessen 14-jährige Amtszeit Kreim ausdrücklich würdigt. Er habe den Verein durch finanziell stürmische Zeiten geführt. Inhaltlich soll es weitergehen wie bisher, künftig aber mit mehr Präsenz in sozialen Medien.

38 Jahre an der Spitze eines Vereins sind länger, als die meisten Menschen einen Beruf ausüben.

Zwei Radfahrer fuhren in die falsche Richtung, eine Frau kam ins Krankenhaus

Am Mittwoch, 2. September, gegen 15.45 Uhr waren zwei Männer auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg neben der Straße „Am Stadtweg" unterwegs, entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und nebeneinander. Der Weg ist nur in eine Richtung freigegeben.

Ihnen kam eine Radfahrerin mit einem Pedelec entgegen. In einer Kurve, in der ein Gebüsch die Sicht nahm, stießen einer der beiden Männer und die Frau frontal zusammen. Sie stürzte, zog sich mittelschwere Verletzungen zu und kam ins Krankenhaus; die beiden anderen blieben unverletzt. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Die Stelle erklärt den Unfall vollständig: eine Kurve, ein Gebüsch und zwei Leute, die nebeneinander dort fuhren, wo sie gar nicht fahren durften.

Ein digitaler Zwilling der Stadt, gefördert aus Brüssel

Die Stadt hat für das Projekt „Civic Twin Lab" eine Förderzusage aus einem EU-Programm bekommen; der offizielle Start im Amt für Verkehrsmanagement und Geoinformation war am Montag, 31. August. Gemeinsam mit der baral Geohaus-Consulting AG und der Stadt Zagreb entsteht ein Konzept für ein digitales Abbild der Stadt.

Die ersten Anwendungsfälle sind Statistik, Klimaresilienz und urbane Resilienz. Geplant sind Visualisierungen offener Daten und öffentlich zugängliche Dashboards, die statistische Kennzahlen verständlich aufbereiten. Grundlage sind ein mit der THI entwickeltes Designkonzept und die Rückmeldungen aus dem „Stadt.Daten.Dialog" am 30. Juni.

Dazu passt eine zweite Meldung: Im Dashboard „Digitale Verwaltung" des Bundesdigitalministeriums belegt Ingolstadt mit 2.366 online verfügbaren Verwaltungsdienstleistungen den dritten Platz (Stand 11. August). Im vergangenen Jahr hat die Stadtverwaltung 38 neue veröffentlicht.

Der Freistaat kommt 2028 zum Festungsjubiläum

2028 jährt sich die Grundsteinlegung der Landesfestung Ingolstadt zum 200. Mal. Unter König Ludwig I. begann 1828 der Bau. Staatsminister Florian Herrmann hat Oberbürgermeister Kern in einem Brief angekündigt, dass der Freistaat das Jubiläum im Mai 2028 mit einem Staatsempfang in Ingolstadt würdigen wird.

Kern nennt das ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Festung über die Stadtgrenzen hinaus. Das Jubiläumsjahr soll mit Veranstaltungen begleitet werden, die vorbereitet werden.

Und ein Termin fällt aus

Die für Sonntag, 6. September, geplante Orgelmatinee um Zwölf mit Ugo Spanu in der Asamkirche Maria de Victoria entfällt. Einen Ersatztermin nennt die Mitteilung nicht; den Grund führen wir hier nicht aus.

Führung im Arzneipflanzengarten

Hinter der Alten Anatomie des Deutschen Medizinhistorischen Museums wachsen zwischen barocker Architektur und Münster Lavendel, Heilkräuter und zahlreiche weitere Arzneipflanzen. Bei der Führung „Herbstarbeiten im Arzneipflanzengarten" zeigen Sigrid Billig und Sabine Duschek, was jetzt zu tun ist: schneiden, zurücknehmen, ernten, schützen und entscheiden, was bleiben darf.

Quellen: - in-direkt (Ingolstadt), Ingolstadt bietet nahezu allen Kindern einen Betreuungsplatz - in-direkt (Ingolstadt), Ein Sarg voller Leben: Kunstwerk für den guten Zweck zu verkaufen - in-direkt (Ingolstadt), Ein Stabwechsel mit viel Erfahrung und neuen Ideen - in-direkt (Ingolstadt), Zwei Geisterradler: Frau (61) verletzt - in-direkt (Ingolstadt), EU-Förderung für „Civic Twin Lab“ - Stadt Ingolstadt, Stadt Ingolstadt baut digitale Verwaltungsangebote aus - in-direkt (Ingolstadt), 200 Jahre Landesfestung Ingolstadt - in-direkt (Ingolstadt), Abgesagt – Orgelmatinee mit Ugo Spanu - Kulturkanal Ingolstadt, „Herbstarbeiten im Arzneipflanzengarten“ des Deutschen Medizinhistorischen Museums: Führung mit Sigrid Billig und Sabine Duschek

Quellen