Die Heizkosten am Harthof waren falsch, ein Entlastungsbetrag wurde doppelt abgezogen
Harthof · Am Hart · Freitag, 4. September 2026
KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert
Für 2023 stehen jetzt 51.660,03 Euro statt 46.124,21 Euro. Herausgekommen ist das erst, weil eine Fraktion zweimal nachgefragt hat.
Wer in dem betroffenen Wohnblock am Harthof wohnt, hat ein Jahr lang eine falsche Zahl in der Akte stehen gehabt.
Die Fraktion Die Linke / Die PARTEI mit Marie Burneleit, Stefan Jagel, Thomas Lechner und Brigitte Wolf hatte nach dem wirtschaftlichen Schaden durch eine mobile Heizung am Harthof gefragt. Die erste Antwort ließ für 2023 und 2024 die Energiemengen und die daraus folgenden Preise weg, mit der Begründung, die Heizölkosten würden seit 2023 in Litern und nicht in Kilowattstunden abgerechnet. Die Fraktion hielt dagegen, dass die Abrechnungen des Wohnblocks die Ölmengen sehr wohl in Kilowattstunden umrechnen. Es wäre also ohne weiteres möglich gewesen.
Auf die zweite Nachfrage hin hat sich das Referat erneut an die Münchner Wohnen gewandt, und dabei kam ein Rechenfehler heraus: Ein Entlastungsbetrag von 5.535,82 Euro war in der ursprünglichen Berechnung doppelt abgezogen worden. Richtig sind für 2023 damit 51.660,03 Euro Energiekosten statt der zunächst gemeldeten 46.124,21 Euro.
Die Münchner Wohnen bedauert den Fehler. Stadtbaurätin Elisabeth Merk teilt mit, die Korrektur habe keine Auswirkungen auf die Bewertung der Kostendeckelung.
Bemerkenswert ist weniger der Fehler als der Weg dorthin. Er ist nicht bei einer Prüfung aufgefallen, sondern weil jemand eine Antwort nicht akzeptiert und ein zweites Mal nachgehakt hat. Ohne diese zweite Nachfrage stünde die falsche Zahl weiterhin da.
Quellen