Das Sankt-Martins-Spital hat 112 Millionen Euro gekostet und bekommt 400 Räume
Obergiesing · Freitag, 4. September 2026
KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert
Die Volkshochschule zieht in ein Haus mit Lehrküchen und sanierter Kapelle. Dazu die vollständige Fassung der Nacht an der S-Bahnbrücke.
Was die Rückkehr der Volkshochschule gekostet hat, steht jetzt fest.
112 Millionen Euro und dreieinhalb Jahre: die Zahlen zum Sankt-Martins-Spital
Am 2. September hatten wir hier, dass die Volkshochschule nach dreieinhalb Jahren an ihren historischen Standort zurückkehrt. Jetzt liegen die Zahlen vor.
Die Kernsanierung des ehemaligen Sankt-Martins-Spitals in Obergiesing ist fast fertig und hat nach Darstellung der Abendzeitung rund 112 Millionen Euro gekostet. Die Münchner Volkshochschule eröffnet dort einen Standort mit rund 400 Räumen, technisch ausgestatteten Lehrküchen und einer sanierten Kapelle.
Die 400 Räume sind dabei die Zahl, die für die Nachbarschaft am meisten bedeutet. Ein Haus dieser Größe verändert die Wege im Viertel: Abends laufen dann Leute durch die Severinstraße, die vorher woanders hingefahren sind.
Fünf Festnahmen nach der Nacht an der S-Bahnbrücke, und jetzt kennen wir den Ablauf
Am 25. August hatten wir hier gemeldet, dass die Polizei in der Nacht auf Freitag, den 21. August, an einer Bahnbrücke fünf Tatverdächtige festgenommen hat. Die vollständige Darstellung liegt jetzt vor, und sie ist deutlich genauer.
Nach Angaben der Polizei bemerkte gegen 2.30 Uhr eine Passantin eine Gruppe von sechs Personen, die mit mehreren Autos angefahren war und sich in Richtung einer S-Bahnbrücke über die A8 bewegte. Der Frau waren zwei Wochen zuvor ähnliche Dinge aufgefallen, und sie hatte an derselben Stelle später Graffiti entdeckt. Deshalb rief sie sofort die 110. Die Streifen fanden die geparkten Autos und hörten Sprühdosen.
Als die Gruppe zurück zu den Fahrzeugen ging, sprachen die Beamten sie an; die Männer flohen in verschiedene Richtungen. Einen ersten Tatverdächtigen nahm die Polizei nach kurzer Verfolgung und Widerstandshandlungen fest, vier weitere im Lauf der Nacht. In den Fahrzeugen fanden sich Graffitiutensilien und Gegenstände mit Bezug zu einem Münchner Fußballverein; an der Brücke mehrere frische Besprühungen, eine großflächig mit einem entsprechenden Schriftzug.
Dazu kommt ein zweiter Vorfall vom selben Abend: Zwei Stunden früher hatte eine Zeugin in der Putzbrunner Straße beobachtet, wie zwei Männer einen Verteilerkasten besprühten. Sie notierte sich ein Kennzeichen, worüber die Polizei den Zusammenhang herstellte.
Alle fünf wurden wegen Sachbeschädigung angezeigt, das Kommissariat 23 ermittelt. Zu den Beteiligten machen wir hier keine Altersangaben, denn einer von ihnen ist minderjährig.
Eine Anzeige ist keine Feststellung von Schuld.
Bemerkenswert an dieser Meldung ist übrigens nicht die Polizeiarbeit, sondern die Passantin. Sie hat sich zwei Wochen vorher etwas gemerkt, es beim zweiten Mal wiedererkannt und angerufen.
Quellen: - Abendzeitung München, Nach drei Jahren Kernsanierung: Münchner Sankt-Martins-Spital ist bald fertig - Polizeipräsidium München, 1297. Festnahmen von mehreren Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung mittels Graffiti – Obergiesing
Quellen