170.000 Euro für ein Bett, das wieder umziehen soll
München · Stadtweit · Freitag, 4. September 2026
KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert
Gut zwei Jahre nach dem Antrag steht die Rechnung für Azubi-Wohnungen aus Modulen. Dazu: MVG-Tickets ohne App, ein Gutachter im Fall Schuhbeck und ein Boykott vor der Wiesn.
Die Stadt hat durchgerechnet, was schnelles, befristetes Wohnen für Auszubildende kostet. Das Ergebnis erklärt, warum es das noch nicht gibt.
Die SPD/Volt-Fraktion hatte im Juni 2024 beantragt, nach Wiener Vorbild Pop-up-Wohnungen für Auszubildende auf unbebauten städtischen Grundstücken zu errichten. Die Antwort kommt gut zwei Jahre später, und sie ist gründlich.
Eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe hat Flächen gesucht. Die im Antrag genannten Kleinstgrundstücke fielen heraus, weil ihr Baurecht für eine wirtschaftliche Betriebsgröße nicht reicht. Favorisiert wurden städtische Grundstücke an der Bodenseestraße auf Höhe der Hausnummer 200, im Umgriff des Bebauungsplans „Wohnen an der Parkmeile Neuaubing".
Dann die Zahlen. Eine Anlage mit 48 Bettplätzen in 12 Wohngruppen zu je vier Bewohnern kostet nach der Projektstudie rund 8,15 Millionen Euro, das sind rund 170.000 Euro je temporärem Bettplatz. Jeder Umzug der Anlage schlägt mit weiteren 2,2 bis 2,3 Millionen Euro zu Buche, also noch einmal knapp 30 Prozent der ursprünglichen Herstellungskosten. Von der Ausschreibung bis zum Einzug rechnet die Studie mit zweieinhalb bis drei Jahren; gespart wird nur bei der reinen Bauzeit.
Stadtbaurätin Elisabeth Merk nennt die Initiative begrüßenswert und technisch realisierbar. Finanzierbar wäre ein temporärer Neubau vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung aber nur durch Umschichtung der ohnehin knappen Wohnungsbaumittel. Aufgegriffen wird stattdessen der Vorschlag, temporäre Wohnformen im Gebäudebestand zu prüfen.
Das Wort „Pop-up" verspricht schnell und billig. Beides hält es hier nicht: Ein Modulbau, der zweieinhalb Jahre bis zum Einzug braucht und pro Umzug ein Drittel seines Preises noch einmal kostet, ist etwas anderes als eine Zwischenlösung.
MVG-Tickets gibt es jetzt ohne App und ohne Anmeldung
Die MVG hat einen Online-Ticketshop gestartet. Ausgewählte MVV-Tickets lassen sich dort ohne App-Download und ohne Registrierung kaufen und direkt in der Apple oder Google Wallet speichern; nach dem Kauf ist das Ticket sofort auf dem Handy nutzbar.
Gedacht ist das für Touristen, Geschäftsreisende und alle ohne Abo. Praktisch ist es für jeden, der schon einmal an einem Automaten stand, während die U-Bahn einfuhr, oder der keine weitere App auf dem Telefon haben möchte.
Ein Gutachter prüft, ob Alfons Schuhbeck zurück in Haft muss
Der Koch Alfons Schuhbeck hat noch 32 Monate zu verbüßen, gilt aber seit anderthalb Jahren als nicht haftfähig. Ein Gutachter prüft das nun erneut. Über den Grund für die Haftunfähigkeit schreiben wir hier nichts.
Der Schaustellerverband boykottiert den Wiesn-Rundgang
Beim Bundesverband der Schausteller ist der Unmut über die Umgestaltung von Fahrgeschäften wie dem Teufelsrad nach Darstellung der tz so groß, dass er den Wiesn-Rundgang der Stadt absagt. Der Verband spricht von Zensur.
Über die übermalten Figuren haben wir zuletzt am 3. September berichtet. Neu ist, dass der Streit inzwischen einen Termin kostet, bei dem Stadt und Schausteller sonst miteinander reden.
Und ein Bus, der ein Vereinslogo abbekommen hat
Die Firma Geldhauser ärgert sich, dass einer ihrer Linienbusse besprüht wurde: „Das macht uns richtig sauer." Ob es einen Zusammenhang zu den fünf Festnahmen an einer S-Bahnbrücke gibt, über die wir heute in Obergiesing berichten, sagt niemand, und wir stellen ihn hier deshalb nicht her.
Wiesn-Preise, auch abseits des Bierzelts
Zum Oktoberfest steigen die Übernachtungspreise: Airbnb-Wohnungen kosten nach Recherche der Abendzeitung teils Tausende Euro pro Nacht, die Hotels ziehen nach, und immer mehr Gäste weichen auf improvisierte Unterkünfte aus.
Noch einmal 30 Grad
Die tz erwartet für München noch einmal 30 Grad, bevor sich in der kommenden Woche ein markanter Wetterwechsel abzeichnet.
Demenzwochen in der Stadtbibliothek
Die Münchner Stadtbibliothek widmet sich im Herbst mit einer Veranstaltungsreihe dem Thema Demenz. Alle Angebote sind kostenlos. Dazu passt ein Termin im Augustinum Nord: Die Psychologin und Liedermacherin Sarah Straub erzählt dort von Begegnungen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und singt und spielt Klavier dazu.
Quellen: - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Nach dem Vorbild Wiens: Pop-up-Wohnen für Azubis - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), HandyTicket ohne App und ohne Registrierung: MVG startet neues Angebot für Touristen und Gelegenheitsnutzer - Münchner Merkur, Alfons Schuhbeck: Gutachter prüft, ob er zurück ins Gefängnis muss – „Man könnte, wenn man wollen würde“ - tz München, Boykott der Schausteller: Verband sagt Stadt für Wiesn-Rundgang ab – „wir wehren uns gegen Zensur“ - tz München, Busunternehmer wütend wegen 1860-Graffiti: „Das macht uns richtig sauer“ - Abendzeitung München, Alle Jahre wieder: So dreist zocken Münchner auf Airbnb ab - tz München, München erwartet noch einmal 30 Grad: Markanter Einbruch zeichnet sich dann ab - Wochenanzeiger, Demenzwochen in der Münchner Stadtbibliothek - Wochenanzeiger, Lebensmut trotz(t) Demenz – Sarah Straub tritt im Augustinum auf
Quellen
- Nach dem Vorbild Wiens: Pop-up-Wohnen für Azubis
- HandyTicket ohne App und ohne Registrierung: MVG startet neues Angebot für Touristen und Gelegenheitsnutzer
- Alfons Schuhbeck: Gutachter prüft, ob er zurück ins Gefängnis muss – „Man könnte, wenn man wollen würde“
- Boykott der Schausteller: Verband sagt Stadt für Wiesn-Rundgang ab – „wir wehren uns gegen Zensur“
- Busunternehmer wütend wegen 1860-Graffiti: „Das macht uns richtig sauer“
- Alle Jahre wieder: So dreist zocken Münchner auf Airbnb ab
- München erwartet noch einmal 30 Grad: Markanter Einbruch zeichnet sich dann ab
- Demenzwochen in der Münchner Stadtbibliothek
- Lebensmut trotz(t) Demenz – Sarah Straub tritt im Augustinum auf