Die Bade-Tram ist Kult — und inzwischen auch ein Ärgernis
Altstadt · Dienstag, 11. August 2026
Die feuchtfröhliche Fahrt der Eisbachschwimmer in der Linie 16 hat es in die sozialen Medien geschafft. Am Viktualienmarkt spendiert derweil eine Standlfrau Getränke gegen die Hitze.
Man steigt nass ein, man fährt eine Station, man steigt nass wieder aus. Die Fahrt der Eisbachschwimmer mit der Tram 16 hat in München seit Generationen Tradition — und ist längst Kult. Neu ist nur, wer inzwischen zuschaut: Die sozialen Medien haben das Phänomen entdeckt, Interessierte aus aller Welt verfolgen und feiern das sommerliche Treiben am Eisbach.
Womit die Sache ihre zweite Seite bekommt. „Ekelhaft“ ist das Wort, mit dem der Merkur diejenigen zitiert, denen tropfnasse Badegäste im Wagen auf die Nerven gehen. Beides stimmt gleichzeitig: Es ist eine der schönsten Münchner Gewohnheiten — und man sitzt danach im Feuchten.
Ein Tag Hitze-Rabatt am Viktualienmarkt
Die Hitze hat die Stadt im Griff, und zwischen den Standln staut sie sich besonders. Eine Standlbetreiberin am Viktualienmarkt hat deshalb eine Aktion gestartet und spendiert für einen Tag Getränke — angekündigt hat sie das über die tz, deren Leserinnen und Leser gemeint sind.
Und in der Josef-Spital-Straße
Am Samstag, 8. August, gegen 3.40 Uhr fuhr ein Mann dort entgegen der Einbahnregelung. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest, der Atemalkoholtest fiel positiv aus. Der Mann griff die Polizisten an und wurde überwältigt; nach einer Blutentnahme wurde er wegen Trunkenheit im Verkehr und tätlichen Angriffs angezeigt. Eine Anzeige ist keine Feststellung von Schuld.
Quellen: - Münchner Merkur — „Ekelhaft“: Tradition um Kult-Tram in München nervt Fahrgäste - tz — Hitze-Rabatt am Viktualienmarkt: Standlbetreiberin spendiert Getränke für tz-Leser - Polizei München — Betrunken durch die Einbahnstraße: 26-Jähriger greift Polizisten an
Quellen