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Am Sendlinger-Tor-Platz wollte einer schlichten — und wurde mit einer Glasflasche bedroht

Altstadt · Mittwoch, 12. August 2026

Ein Mann beleidigte am frühen Samstagmorgen eine Gruppe wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung. Angezeigt wurde er wegen Volksverhetzung und Bedrohung.

Am Samstag, 8. August, gegen 4.30 Uhr beleidigte ein Mann am Sendlinger-Tor-Platz eine Personengruppe wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung.

Und dann kommt die Stelle, die den Fall ausmacht: Ein anderer Mann wollte schlichten — und wurde daraufhin ebenfalls beleidigt und mit einer Glasflasche bedroht. Die Polizei nahm den Beschuldigten fest und zeigte ihn wegen Volksverhetzung und Bedrohung an; er kam in Sicherheitsgewahrsam. Es ermittelt das Kriminalfachdezernat 4. Eine Anzeige ist keine Feststellung von Schuld.

Dazwischenzugehen ist genau das, was man sich von anderen wünscht, wenn man selbst betroffen ist — und es ist genau das, was in diesem Fall gefährlich wurde. Beides gehört zur Geschichte.

Und für den Dezember liegt ein Antrag auf dem Tisch

Sonja Haider und Tobias Ruff (ÖDP/München-Liste) haben beantragt, bis zum Christkindlmarkt 2026 ein Konzept zu entwickeln, das ein erneutes Verkehrschaos in der Dienerstraße verhindert. Mobilitätsreferent Georg Dunkel antwortet als Brief und weist darauf hin, dass es sich um eine laufende Angelegenheit handelt, die nach der Gemeindeordnung dem Oberbürgermeister obliegt — eine Beschlussfassung im Stadtrat sei deshalb rechtlich nicht möglich. Über die Sache selbst ist damit noch nichts gesagt.

Quellen: - Polizei München — Volksverhetzung am Sendlinger-Tor-Platz — 28-Jähriger festgenommen - Rathaus-Umschau — Vorweihnachtliches Chaos in der Dienerstraße beenden!

Quellen