Bernadette Obergrußberger wirtet wieder im Isartor — und ein paar Straßen weiter schliefen sie für einen Wiesn-Tisch auf der Straße
Altstadt · Montag, 17. August 2026
Das Turmstüberl im Valentin-Karlstadt-Musäum hat nach zwei Jahren Umbau wieder auf. In der Sendlinger Straße warteten Hunderte über Nacht auf das München-Kontingent der Stiftls.
Seit 2012 führt Bernadette Obergrußberger das Turmstüberl oben im Isartor. Zwei Jahre lang ging das nicht — jetzt schenkt sie dort wieder aus.
Das Valentin-Karlstadt-Musäum hat nach zwei Jahren Umbauzeit im Juli wieder geöffnet, samt seiner Gastronomie. Über die erste Sonderausstellung nach der Wiedereröffnung haben wir am 6. August berichtet; heute geht es um das Wirtshaus im Turm und die Frau, die es seit vierzehn Jahren betreibt.
Gut zwanzig Stunden auf einem Campingstuhl
Vor dem Hackerhaus in der Sendlinger Straße haben am Wochenende Hunderte Menschen übernachtet — für eine Oktoberfest-Reservierung.
Das Wirtepaar Lorenz und Christine Stiftl, das in diesem Jahr erstmals das Paulaner-Festzelt betreibt, verkaufte am Sonntagvormittag ab 9 Uhr im Lokal Roy im Untergeschoss das sogenannte München-Kontingent. Der erste Wartende stand nach Augenzeugenberichten schon am Samstagmittag gegen 12.30 Uhr da.
Das sind gut zwanzig Stunden für einen Tisch. Ab dem späten Samstagabend reihten sich Wartende mit Decken und Stühlen durch die Fußgängerzone. Die Wirte ließen am Samstag eine Liste zeichnen und vergaben am Sonntagfrüh Wartenummern.
Quellen: - tz München — Wirtin tischt wieder in Münchner Museum auf: „Gäste begeistert, wie das neue Stüberl geworden ist“ - Abendzeitung — Wiesn-Wahnsinn! Warum am Wochenende manche Münchner fast 24 Stunden anstanden
Quellen