Vier Wohnungen an der Widenmayerstraße, zwei davon im selben Haus
Lehel · Donnerstag, 27. August 2026
Am 25. August wurden zwei weitere Einbrüche bemerkt. In einem Fall umfasst der Tatzeitraum drei Wochen. Und im Englischen Garten hat die seltenste Fledermaus Bayerns Nachwuchs bekommen.
Am 25. August berichteten wir hier von zwei aufgebrochenen Wohnungen im Lehel. Es sind inzwischen vier, und zwei davon liegen im selben Haus.
In beide neu bekannt gewordenen Wohnungen sind Unbekannte über einen langen Abwesenheitszeitraum eingedrungen. Im ersten Fall lag er zwischen Dienstag, 4. August, 8 Uhr und Dienstag, 25. August, 18.30 Uhr, also drei Wochen; mitgenommen wurden Gegenstände im mittleren fünfstelligen Bereich. Ein Anwohner bemerkte es. Im zweiten Fall reichte der Zeitraum vom 12. August bis zum 25. August, 20.10 Uhr, die Beute liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Wie die Täter hineinkamen, ist in beiden Fällen ungeklärt.
Die Süddeutsche Zeitung kommt auf insgesamt vier betroffene Wohnungen an der Widenmayerstraße, zwei davon im selben Haus. Nach Angaben der Abendzeitung wurden Goldbarren, Uhren, Schmuck und Bargeld gestohlen.
Das Kommissariat 53 sucht Zeugen im Bereich Widenmayerstraße, Reitmorstraße, Sternstraße, Gewürzmühlstraße, Thierschstraße, Triftstraße und U-Bahnhof Lehel. Wer eine private Überwachungskamera hat, soll die Aufzeichnungen aus den Tatzeiträumen durchsehen.
Ein Tatzeitraum von drei Wochen heißt: Niemand hat in dieser Zeit nach der Wohnung gesehen. Im August ist das nichts Ungewöhnliches, und genau darauf setzt jemand.
Und ein Fund, der besser ausging: die Alpenfledermaus hat Junge
Am Samstag, 29. August, richtet der Landesbund für Vogel- und Naturschutz am Rumfordschlössl im Englischen Garten das Fledermausfest aus, dazu eine Führung durch den Park. Anlass ist die internationale Batnight.
Der LBV hat dazu eine Meldung, die man selten hört: Die Alpenfledermaus, in Bayern lange als verschollen geltend und erst 2024 per Gen-Analyse im Stadtgebiet nachgewiesen, hat in München Nachwuchs bekommen. Von den über zehn Fledermausarten in der Stadt gilt ein Großteil als gefährdet.
Am Eisbach ist der Ärger geblieben
Die Surferinnen und Surfer am Eisbach kämpfen weiter mit unberechenbaren Wasserständen, missglückten Umbauten und strengen Auflagen. Die Abendzeitung hat die Lage zusammengetragen; wir hatten zuletzt am 19. August darüber geschrieben.
Quellen: - Polizeipräsidium München — Zwei Einbrüche in Wohnungen – Lehel - Unser Würmtal — Fledermausfest und Batnight 2026 - Abendzeitung München — "Sieht übel aus, geht gar nicht“: Ärger an der Münchner Eisbachwelle
Quellen