Sechs Bäume für die Sendlinger Straße, und der Müll soll unter die Erde
Altstadt · Donnerstag, 3. September 2026
KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert
Das Baureferat hebt die ersten Gruben aus. Gepflanzt wird im November, weil Bäume im Winter besser anwachsen.
In der Sendlinger Straße wird gegraben, und am Ende sollen dort sechs Bäume stehen.
Zwischen Hackenstraße und Färbergraben baut das Baureferat gerade die Gruben dafür: Oberfläche auf, Substrat, Drainage, Baumscheibenrahmen, Schutzvorrichtungen hinein, Belag wieder zu. Gepflanzt wird erst im November, und der Grund ist keine Verzögerung, sondern Handwerk. Bäume, die im Winter gesetzt werden, wachsen besser an.
Es sind die ersten sechs von 150 neuen Baumstandorten, die die Stadt nach und nach in der Altstadt anlegen will. Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer nennt als Grund die länger werdenden Hitzeperioden: Bäume kühlen, spenden Schatten, machen die Fußgängerzone erträglicher. Dass es so lange dauert, liegt an dem, was unter dem Pflaster liegt. Dort verlaufen viele Leitungen, und dazu kommen Feuerwehrzufahrten, Lieferverkehr, Barrierefreiheit, Denkmalschutz und sehr viele Menschen, die hier täglich zu Fuß gehen.
Nebenbei probiert das Baureferat in derselben Baustelle etwas anderes aus: Unterflurbehälter für den Abfall. Die liegen größtenteils unter der Erde und fassen etwa das Zehnfache des größten bisher verwendeten Behälters. Weniger Behälter im Weg, mehr Volumen darin. Ob das aufgeht, soll der Versuch zeigen.
Die ersten vier Baumgruben sollen bis vor dem Marathon am 11. Oktober fertig sein, die beiden übrigen bis Mitte November. Die Straße bleibt währenddessen begehbar; laut und ein bisschen eng wird es trotzdem.
Ein Zeuge, ein Anruf, zwei Festnahmen
Am Dienstag, 1. September, gegen 15.45 Uhr rief jemand die Polizei, weil er in der Altstadt zwei Männer dabei beobachtet hatte, wie sie einen E-Scooter mitnahmen. Nach Angaben der Polizei hatten die beiden eine morsche Holzplatte aufgebrochen, an der der Roller mit einem Schloss gesichert war; einer fuhr damit weg, der andere lief.
Zivile Einsatzkräfte trafen beide kurz darauf an und nahmen sie vorläufig fest. Gegen den Mann, der gefahren war, wurden zusätzlich Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen fehlender Versicherung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen beide wieder frei.
Ein Ermittlungsverfahren ist keine Feststellung von Schuld.
Quellen: - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München) — Baubeginn für neue Bäume in der Sendlinger Straße - Polizeipräsidium München — 1295. Festnahmen von zwei Tatverdächtigen nach gemeinschaftlichem Diebstahl eines E-Scooters – Altstadt
Quellen