Sehr Lokal · München

Nach dem Tod des Metzgers löst die Familie den Stand am Viktualienmarkt auf

Altstadt · Freitag, 4. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

140 Jahre lang gab es die Metzgerei Wöhrmüller. Jetzt steht eine Schlange davor, und der Ausverkauf läuft.

Am Viktualienmarkt geht ein Geschäft zu Ende, das älter ist als die meisten Häuser ringsum.

Der Inhaber der Metzgerei Wöhrmüller ist am Samstag, dem 29. August, überraschend gestorben. Die Metzgerei gibt es seit 140 Jahren. Die Familie löst das Geschäft nun auf, der Ausverkauf läuft, und die Abendzeitung beschreibt, was danach am Stand passiert ist: Es steht eine Schlange davor. Die Mitarbeiterinnen trauern.

Über den Mann selbst schreiben wir hier nichts weiter. Was den Nachbarinnen und Nachbarn am Viktualienmarkt bleibt, ist eine Lücke in einer Budenreihe, in der man sich seit Generationen auskennt.

Ein Mann wollte einen Streit schlichten und wurde schwer verletzt

Zwischen Ledererstraße und Burgstraße ist in der Nacht auf Mittwoch, 2. September, gegen 1.55 Uhr ein Mann niedergestochen worden. Er war zu Fuß durch den Durchgang gegangen und traf dort nach dem derzeitigen Ermittlungsstand auf ein streitendes Paar. Als er schlichten wollte, verletzte ihn der Mann mit einem spitzen Gegenstand am Oberkörper. Das Paar floh.

Der Verletzte setzte selbst den Notruf ab. Eine Streife übernahm die erste Versorgung, bis der Rettungswagen kam; er wurde notoperiert und ist inzwischen außer Lebensgefahr. Die Fahndung in der Nacht blieb ohne Ergebnis. Das Kommissariat 11 ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Die Polizei sucht Zeugen und beschreibt den Gesuchten als etwa 35 Jahre alt, mit nackenlangen Haaren und Dreitagebart; er habe Albanisch gesprochen. Zur Begleiterin liegt keine Beschreibung vor. Wer im Bereich Burgstraße, Marienplatz, Tal und Maximilianstraße etwas bemerkt hat, soll sich unter 089 2910-0 melden.

Wer den Migrationsbeirat mitwählen will, hat ab Montag drei Wochen Zeit

Am 22. November wird in München der Migrationsbeirat gewählt. Wahlvorschläge nimmt das Wahlamt von Montag, 7. September, bis Freitag, 25. September, 12 Uhr entgegen.

Kandidieren darf, wer bei dieser Wahl wahlberechtigt ist: alle Personen ohne deutschen Pass, die mindestens 18 Jahre alt sind und am Wahltag seit mindestens sechs Monaten, also seit dem 22. Mai 2026, mit Hauptwohnsitz in München gemeldet sind oder sonst gewöhnlich hier leben. Auch Deutsche dürfen mitmachen, wenn sie den Pass noch nicht länger als zwölf Jahre haben oder zusätzlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen; dafür ist ein Antrag auf Aufnahme ins Wählerverzeichnis nötig.

Vorschläge gehen per Post an das Büro des Wahlleiters im Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstraße 19, oder persönlich in Raum 56.44, Eingang A. Das Wahlamt bittet um vorherige Terminvereinbarung per E-Mail. Fragen beantwortet die Hotline 233-96233, montags bis donnerstags von 8 bis 12 und von 13 bis 15 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. In der Integreat-App stehen die Informationen in 24 Sprachen.

Das Sauberkeitskonzept für die Innenstadt kommt frühestens 2027

Die CSU-Fraktion mit den Freien Wählern hatte im Januar ein Konzept für mehr Sauberkeit in der Innenstadt gefordert, besonders in den Fußgängerzonen: häufiger reinigen, mehr Abfallbehälter, schärfer kontrollieren, öfter Bußgelder verhängen.

Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer antwortet, dass der Stadtrat das Baureferat wegen der Haushaltslage bereits beauftragt hat, bei der Straßenreinigung nach Einsparungen und Mehreinnahmen zu suchen. Das Ergebnis dieses Prüfauftrags soll in der ersten Jahreshälfte 2027 als Beschlussvorlage kommen, und in diesem Zusammenhang werde auch der Antrag geprüft. Maßnahmen dann, „sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind".

Abgelehnt ist der Antrag damit nicht. Er ist an eine andere Prüfung angehängt worden, die frühestens in anderthalb Jahren ein Ergebnis hat.

Am Sonntag ist der Europäische Tag der jüdischen Kultur, Eintritt frei

Das Jüdische Museum München lädt am Sonntag, 6. September, zu mehreren Rundgängen bei freiem Eintritt. Um 13.30 Uhr führt eine Kuratorin durch die Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen", in der sieben Künstlerinnen und Künstler jüdischer Herkunft mit familiären Wurzeln in Nordafrika und Westasien nachgehen, wo sich Arabisches und Jüdisches berührt. Um 15 Uhr geht es um das Haus selbst: wie das Museum entstand, was es mit der Architektur auf sich hat, was in der Dauerausstellung steckt.

Der Rundgang „Jüdische Isarvorstadt" mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße ist bereits ausgebucht. Die Veranstaltungsflächen sind barrierefrei, die „Yalla"-Ausstellung hat Texte in Leichter Sprache.

Quellen: - Abendzeitung München, Schlange am Viktualienmarkt: Ausverkauf nach dem Tod des Metzger-Chefs - Polizeipräsidium München, 1296. Versuchtes Tötungsdelikt – Altstadt - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Wahlvorschläge für die Migrationsbeiratswahl einreichen - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Konzept zur Sauberkeit in der Innenstadt - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Quellen