Sehr Lokal · München

Seit dem 4. September ist im Univiertel um 22 Uhr Schluss mit dem Bierverkauf

Maxvorstadt · Schwabing · Freitag, 4. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

Die Kioske hatten ihre Klagen im August zurückgezogen. Jetzt gilt die Regel, und die Betreiber fürchten um ihr Geschäft.

Was wir am 29. August angekündigt haben, ist ab dem 4. September in Kraft.

Kioske im Univiertel dürfen ab 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Damals ging es um den Rückzug der Klagen; jetzt geht es darum, was die Regel für die Läden bedeutet. Die Betreiber sehen nach Darstellung der Abendzeitung ihre wirtschaftliche Grundlage bedroht.

Ob sie den Anwohnern die Nächte zurückgibt, ist offen. Die Abendzeitung verweist auf Erfahrungen aus Köln, wo weniger Feiernde nicht zwangsläufig weniger Lärm bedeutet haben. Der Streit hat also eine Entscheidung, aber noch kein Ergebnis.

Wer den Migrationsbeirat mitwählen will, hat ab Montag drei Wochen Zeit

Am 22. November wird in München der Migrationsbeirat gewählt. Wahlvorschläge nimmt das Wahlamt von Montag, 7. September, bis Freitag, 25. September, 12 Uhr entgegen.

Kandidieren darf, wer bei dieser Wahl wahlberechtigt ist: alle Personen ohne deutschen Pass, die mindestens 18 Jahre alt sind und am Wahltag seit mindestens sechs Monaten, also seit dem 22. Mai 2026, mit Hauptwohnsitz in München gemeldet sind oder sonst gewöhnlich hier leben. Auch Deutsche dürfen mitmachen, wenn sie den Pass noch nicht länger als zwölf Jahre haben oder zusätzlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen; dafür ist ein Antrag auf Aufnahme ins Wählerverzeichnis nötig.

Vorschläge gehen per Post an das Büro des Wahlleiters im Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstraße 19, oder persönlich in Raum 56.44, Eingang A. Das Wahlamt bittet um vorherige Terminvereinbarung per E-Mail. Fragen beantwortet die Hotline 233-96233, montags bis donnerstags von 8 bis 12 und von 13 bis 15 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. In der Integreat-App stehen die Informationen in 24 Sprachen.

Das Sauberkeitskonzept für die Innenstadt kommt frühestens 2027

Die CSU-Fraktion mit den Freien Wählern hatte im Januar ein Konzept für mehr Sauberkeit in der Innenstadt gefordert, besonders in den Fußgängerzonen: häufiger reinigen, mehr Abfallbehälter, schärfer kontrollieren, öfter Bußgelder verhängen.

Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer antwortet, dass der Stadtrat das Baureferat wegen der Haushaltslage bereits beauftragt hat, bei der Straßenreinigung nach Einsparungen und Mehreinnahmen zu suchen. Das Ergebnis dieses Prüfauftrags soll in der ersten Jahreshälfte 2027 als Beschlussvorlage kommen, und in diesem Zusammenhang werde auch der Antrag geprüft. Maßnahmen dann, „sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind".

Abgelehnt ist der Antrag damit nicht. Er ist an eine andere Prüfung angehängt worden, die frühestens in anderthalb Jahren ein Ergebnis hat.

Quellen: - Abendzeitung München, Bier-Aus im Münchner Univiertel: Kioske bangen um ihre Existenz - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Wahlvorschläge für die Migrationsbeiratswahl einreichen - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Konzept zur Sauberkeit in der Innenstadt

Quellen