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Gelbe Fußspuren sollen die Leute vom Hauptbahnhof in die Innenstadt bringen

Ludwigsvorstadt · Bahnhofsviertel · Freitag, 4. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

Eine Taskforce lässt sie auf die Gehwege malen. Sie sollen Ortsunkundigen den Weg weisen und nebenbei das Bahnhofsviertel beleben.

Wer aus dem Hauptbahnhof kommt und nicht weiß, wo es zum Marienplatz geht, soll ab jetzt nach unten schauen.

Eine Taskforce lässt gelbe Fußspuren auf die Gehwege zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt malen. Sie sollen Ortsunkundigen den Weg weisen und zugleich, so der Wochenanzeiger, das Bahnhofsviertel beleben.

Der zweite Zweck ist der interessantere. Eine Wegmarkierung führt Menschen nicht nur irgendwohin, sie führt sie auch durch etwas. Wer die Spur legt, entscheidet mit, an welchen Läden und Lokalen die Leute vorbeikommen, die sonst in die U-Bahn verschwinden.

Wer den Migrationsbeirat mitwählen will, hat ab Montag drei Wochen Zeit

Am 22. November wird in München der Migrationsbeirat gewählt. Wahlvorschläge nimmt das Wahlamt von Montag, 7. September, bis Freitag, 25. September, 12 Uhr entgegen.

Kandidieren darf, wer bei dieser Wahl wahlberechtigt ist: alle Personen ohne deutschen Pass, die mindestens 18 Jahre alt sind und am Wahltag seit mindestens sechs Monaten, also seit dem 22. Mai 2026, mit Hauptwohnsitz in München gemeldet sind oder sonst gewöhnlich hier leben. Auch Deutsche dürfen mitmachen, wenn sie den Pass noch nicht länger als zwölf Jahre haben oder zusätzlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen; dafür ist ein Antrag auf Aufnahme ins Wählerverzeichnis nötig.

Vorschläge gehen per Post an das Büro des Wahlleiters im Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstraße 19, oder persönlich in Raum 56.44, Eingang A. Das Wahlamt bittet um vorherige Terminvereinbarung per E-Mail. Fragen beantwortet die Hotline 233-96233, montags bis donnerstags von 8 bis 12 und von 13 bis 15 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. In der Integreat-App stehen die Informationen in 24 Sprachen.

Das Sauberkeitskonzept für die Innenstadt kommt frühestens 2027

Die CSU-Fraktion mit den Freien Wählern hatte im Januar ein Konzept für mehr Sauberkeit in der Innenstadt gefordert, besonders in den Fußgängerzonen: häufiger reinigen, mehr Abfallbehälter, schärfer kontrollieren, öfter Bußgelder verhängen.

Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer antwortet, dass der Stadtrat das Baureferat wegen der Haushaltslage bereits beauftragt hat, bei der Straßenreinigung nach Einsparungen und Mehreinnahmen zu suchen. Das Ergebnis dieses Prüfauftrags soll in der ersten Jahreshälfte 2027 als Beschlussvorlage kommen, und in diesem Zusammenhang werde auch der Antrag geprüft. Maßnahmen dann, „sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind".

Abgelehnt ist der Antrag damit nicht. Er ist an eine andere Prüfung angehängt worden, die frühestens in anderthalb Jahren ein Ergebnis hat.

Quellen: - Wochenanzeiger, Gelbe Fußspuren weisen den Weg in die Innenstadt und sorgen für Belebung des Bahnhofsviertels - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Wahlvorschläge für die Migrationsbeiratswahl einreichen - Rathaus-Umschau (Amtsblatt der Stadt München), Konzept zur Sauberkeit in der Innenstadt

Quellen