Sehr Lokal · München

Seit 1903 wird in der Türkenstraße 57 gewirtet, und das soll auch so bleiben

Maxvorstadt · Freitag, 4. September 2026

KI-erzeugter Text · Verantwortlich: Erich Lehmann Wie das funktioniert

Die Wirtinnen führen den Alten Simpl weiter, ohne ihn zu modernisieren. Nebenan endet der nächtliche Bierverkauf im Univiertel.

Ein Lokal, das 123 Jahre alt ist, hat in München Seltenheitswert. Eines, das nicht umgebaut wird, noch mehr.

In der Türkenstraße 57 wird seit 1903 gegessen und gefeiert. Die Wirtinnen des Alten Simpl halten am nostalgischen Charme des Hauses fest, statt es an den jeweiligen Zeitgeschmack anzupassen, Klavier statt Trends, wie der Merkur es zusammenfasst.

Das ist keine Nostalgie um ihrer selbst willen. In einem Viertel, in dem Lokale im Schnitt ein paar Jahre halten, ist ein Wirtshaus, das man nach zwanzig Jahren wiedererkennt, ein Stück Infrastruktur.

Und ab dem 4. September ist im Univiertel um 22 Uhr Schluss

Die Kioske im Univiertel dürfen ab 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Den Rückzug der Klagen hatten wir am 29. August; jetzt gilt die Regel. Die Betreiber sehen nach Darstellung der Abendzeitung ihre wirtschaftliche Grundlage bedroht, und ob es nachts ruhiger wird, ist offen. Die Zeitung verweist auf Köln, wo weniger Feiernde nicht automatisch weniger Lärm bedeuteten.

Quellen: - Münchner Merkur, Lokal gibt es seit 123 Jahren: „Kein hipper Laden, sondern ein Zuhause für die Menschen im Viertel“ - Abendzeitung München, Bier-Aus im Münchner Univiertel: Kioske bangen um ihre Existenz

Quellen