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Königsplatz

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Dienstag, 4. August 2026

  • Maxvorstadt · Königsplatz

    Maxvorstadt: Schmierschriften an Glyptothek und Propyläen — Schaden im fünfstelligen BereichArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: „Für uns ist es fatal“ — der Königsplatz ist begehrt, und seine Nachbarn sind die Museen

    Der Königsplatz ist einer der begehrtesten Veranstaltungsorte der Stadt — und er hat Nachbarn, die das anders sehen. In einem Bericht über die Nutzung des Platzes wird der Museums-Chef mit vier Worten zitiert, die die ganze Sache zusammenfassen: „Für uns ist es fatal.“ Gemeint sind Glyptothek und Staatliche Antikensammlungen, die direkt am Platz liegen. Auch Anwohnerinnen und Anwohner leiden unter den Events.

    Das ist der klassische Innenstadtkonflikt in konzentrierter Form: Der Platz ist deshalb so attraktiv, weil die Häuser so schön sind, die an ihm stehen. Und genau die Häuser zahlen dafür.

    In der Nacht auf Montag wurden dieselben Säulen beschmiert

    Am Montag, 3. August, gegen 5.20 Uhr entdeckte die Polizei am Königsplatz Schmierschriften zum Nahostkonflikt — schwarze Aufschriften von rund 1,5 mal 0,5 Metern, angebracht an den Säulen der Glyptothek und der Propyläen. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich; das Kommissariat 44 (Staatsschutz) ermittelt.

    Zwei Meldungen, ein Ort, derselbe Befund von zwei Seiten: Was an diesem Platz passiert, landet an seinen Säulen.

    Zweimal Staatsschutz an einem Wochenende

    Auch der zweite Fall der Woche stammt aus dem Viertel. Am 31. Juli zeigte ein 67-Jähriger im Alten Botanischen Garten zweimal — um 17.40 Uhr und erneut um 19.10 Uhr — eine verbotene Geste und Grußformel aus dem Kontext des Nationalsozialismus. Nach Hinweisen auf eine psychische Erkrankung wurde er in einem Krankenhaus untergebracht. Auch hier ermittelt das Kommissariat 44.

    Donnerstag: Seerosenpreis im Kunstpavillon

    Am Donnerstag, 6. August, um 19 Uhr wird im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten der Seerosenpreis verliehen — an die Künstlerin Esther Glück und den Künstler Heribert Heindl. Überreicht wird er von Stadtrat Lars Mentrup in Vertretung des Oberbürgermeisters.

    Der Preis hat eine Geschichte, die man kennen sollte: Gestiftet wurde er 1962 von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel, dem Maler Hermann Geiseler und Mitgliedern des Seerosenkreises. Er geht jedes Jahr an Münchner Künstlerinnen und Künstler, die lange gearbeitet haben — nicht an die Entdeckung des Jahres.

    Außerdem im Viertel

    - Orgelvirtuosin Angela Metzger gibt ein Konzert in der Kirche St. Markus. - Der Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten gehört zu den Brunnen, die die Stadt wegen der Trockenheit abgestellt hat. Der Wittelsbacherbrunnen am Lenbachplatz läuft weiter.

    Quellen: - Süddeutsche Zeitung — Königsplatz-Events: Museums-Chef: „Für uns ist es fatal“ - Polizeipräsidium München — Medieninformation vom 03.08.2026, Vorfall 1137 (Politisch motivierte Schmierschriften) - Polizeipräsidium München — Medieninformation vom 03.08.2026, Vorfall 1135 (Staatsschutzrelevante Delikte) - Rathaus-Umschau — Seerosenpreis wird am 6. August im Kunstpavillon verliehen - Wochenanzeiger Maxvorstadt — Orgelvirtuosin gastiert in St. Markus - Abendzeitung München — Viele Brunnen bleiben trocken

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    Quelle: Polizei München