Obersendling
Nachrichten, Termine und Meldungen aus Obersendling — aus den letzten Ausgaben von Sehr Lokal München. Jede Meldung verlinkt ihre öffentliche Quelle.
Sonntag, 30. August 2026
Obersendling
Modelabel Talbot Runhof: von Obersendling bis zur Pariser Fashion Week und ins Museum
Das von zwei Münchnern gegründete Modelabel Talbot Runhof nahm seinen Ausgang in Obersendling und war später auf der Pariser Fashion Week vertreten. Nun sind die Entwürfe im Museum zu sehen.
Quelle · KI-erzeugter Text
Quelle: Abendzeitung
Samstag, 29. August 2026
Obersendling
Talbot Runhof: Modelabel aus Obersendling kommt ins MuseumArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Der Mann vom Schachplatz an der Münchner Freiheit ist gestorben
Ein in der Stadt bekannter Obdachloser, der regelmäßig am Schachplatz an der Münchner Freiheit war, ist gestorben. Seine Urne soll in der Ostsee bestattet werden; seine Tochter hat eine Spendenaktion gestartet.
Es gibt in dieser Stadt eine Handvoll Menschen, die niemand persönlich kennt und viele vom Sehen. Dieser Mann war einer davon. Dass er eine Tochter hat, die jetzt etwas organisiert, ist die Information, die den ganzen Rest umstellt.
Und Avremale Litman ist gestorben
Avremale Litman, Holocaust-Überlebender und Zeitzeuge, ist tot. Als Kind floh er vor den Nationalsozialisten; später gehörte er zu den letzten, die über diese Jahre aus eigener Erinnerung berichten konnten. Die Süddeutsche schreibt in ihrem Nachruf über einen, der seine Fröhlichkeit nie verloren hat.
Die Zahl derer, die es selbst erlebt haben, wird jedes Jahr kleiner, und jeder Nachruf dieser Art ist auch die Meldung, dass eine Auskunft nicht mehr eingeholt werden kann.
85 Fälle Verdacht in der Servicestelle für Zuwanderung
Das Kreisverwaltungsreferat hat auf eine Anfrage aus dem Stadtrat zum Bestechungsskandal in der Servicestelle für Zuwanderung und Einbürgerung geantwortet. Die Zahlen: Nach der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft besteht in 85 Fällen der Verdacht unrechtmäßig erteilter Aufenthaltstitel und Fiktionsbescheinigungen. Der mit den Strafverfolgungsbehörden abgestimmte Rücknahmeprozess läuft; wo Betroffene inzwischen weggezogen sind, wurden die neu zuständigen Ausländerbehörden informiert.
Das Referat stellt zweimal ausdrücklich klar, dass die Einbürgerungsbehörde nicht betroffen war — die Vorwürfe betreffen Vorgänge der Erwerbsmigration. Zur Frage nach den Bearbeitungszeiten fällt die Antwort trocken aus: Der Zusammenhang zwischen bundesweiten Bearbeitungszeiten und unrechtmäßig erteilten Titeln „erschließt sich nicht". Die Bearbeitungszeit für eine Einbürgerung liegt weiterhin bei 18 Monaten und länger, Gründe sind die Komplexität der Unterlagen, Sicherheitsüberprüfungen von derzeit vier bis sechs Monaten und hohe Antragszahlen.
Aufgedeckt wurde der Fall nach Darstellung des Referats durch die eigene Innenrevision, die Anfang 2024 erste Hinweise erlangte und sie an die Antikorruptionsstelle und die Staatsanwaltschaft weitergab.
Zwei Anträge zur Prostitution, zwei Antworten
Im selben Heft stehen zwei Antworten des Kreisverwaltungsreferats auf Anträge der Fraktion ÖDP/München-Liste vom Februar.
Beim Antrag „Opferschutz statt Kriminalisierung" ging es darum, bei Verstößen gegen die Sperrbezirksverordnung nicht vorrangig die in der Prostitution Tätigen zu verfolgen, sondern die Freier. Die Antwort: Eine Bestrafung der Freier ist nach der derzeit herrschenden Rechtsauslegung nicht möglich — die Regierung von Oberbayern sieht sie als „notwendige Beteiligte" nach § 120 OWiG und damit nicht als Täter. Dafür wäre eine Änderung von Bundesrecht nötig. Zur Aufnahme in Ausstiegsprogramme schreibt das Sozialreferat, eine systematische Aufnahme käme „eher einer Sanktionierung gleich"; die Beratungsstellen Mimikry, Jadwiga und Solwodi werden freiwillig aufgesucht.
Beim Antrag „Ausweitung des Sperrbezirks" wird es strukturell interessant. Die Novellierung läuft, entscheiden muss die Regierung von Oberbayern, die Stadt gibt nur eine Empfehlung ab. Und es gibt eine Grenze, die 1982 gezogen wurde: Der Bayerische Verfassungsgerichtshof stellte damals fest, München sei mit der Erweiterung von 3 auf 27 Sperrbezirke „bis an die äußersten Grenzen der Ermächtigungsnorm gegangen", weitere Erweiterungen seien grundsätzlich nur gegen die Freigabe bisher gesperrter Gebiete zulässig. Weil kaum neue Gewerbegebiete entstehen und alte in Wohngebiete umgewandelt werden, fehlen die Ausgleichsflächen. Die Verordnung lässt sich deshalb nicht einfach fortschreiben.
Mehr Arbeitslose, auch mehr Langzeitarbeitslose
Im Agenturbezirk München ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat und gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat zugenommen. Das zweite ist die unangenehmere Hälfte: Ein schwacher August erklärt einen Monatsvergleich, aber keinen Jahresvergleich und keine wachsende Gruppe derer, die lange draußen sind.
Vor der Wiesn
Mehrere Trachtenflohmärkte bieten in diesen Wochen gebrauchte Dirndl und Lederhosen an; die tz hat Termine und Orte zusammengestellt. Die Käfer-Wiesnschänke bekommt in diesem Jahr einen großen Balkon. Und die Abendzeitung listet, wo Frauen auf dem Oktoberfest Hilfe finden, wenn sie sexuell belästigt oder bedrängt werden — Anlaufstellen, die es gibt und die man vorher kennen sollte, nicht erst im Moment.
Am Flughafen
Nach zwei Malaria-Todesfällen unter Beschäftigten des Frankfurter Flughafens hat ein Sprecher des Flughafens München erläutert, wie der Standort auf solche Fälle vorbereitet ist. Und in der SZ schildert eine Apothekerin am Flughafen ihren Arbeitsalltag, von Flugangst über vergessene Windeln bis zur Lieferung ans Gate.
Kultur, kurz
Das Landgericht München I hat einen früheren Chefarzt wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe verurteilt; er hatte dem neuen Partner seiner früheren Ehefrau in einer Tiefgarage aufgelauert und mehrfach mit einem Cuttermesser auf ihn eingestochen. Das Urteil nahm er im Gerichtssaal an.
Der Percussionist Martin Grubinger ist in diesem Jahr Juror beim ARD-Musikwettbewerb. Die Jazzclubs starten in den September, auf den Programmen von Unterfahrt und Vogler stehen unter anderem JIsr, die Soulsängerin Charlotte Colace und der Improvisationsmusiker Udo Schindler. Das Modelabel Talbot Runhof, das in Obersendling anfing und bis zur Pariser Fashion Week kam, wird im Museum gezeigt. Und der Wochenanzeiger porträtiert eine Leserin und ihre Leidenschaft für bayerische Heimat-Groschenromane.
Und für alle unter 27, die etwas veranstalten wollen
Bei den Tagen der Jugendkulturen vom 26. Oktober bis 1. November können junge Menschen eigene Veranstaltungen umsetzen — Party, Konzert, Poetry Slam, Workshop. Wer eine Idee einreicht, bekommt Unterstützung bei der Umsetzung.
Am Wochenende laufen außerdem Superbloom, das Westparkfest und eine Dinosaurierausstellung parallel.
Quellen: - Abendzeitung München — Von der Straße in die Herzen: Münchens "berühmtester Obdachloser" ist gestorben - Süddeutsche Zeitung — Zum Tod des Holocaust-Überlebenden Avremale Litman: Einer, der seine Fröhlichkeit nie verloren hat - Rathaus-Umschau — Aufenthaltspapiere gegen Bargeld – während Bürger mehr als 18 Monate auf eine Einbürgerung warten müssen? - Rathaus-Umschau — Opferschutz statt Kriminalisierung! - Rathaus-Umschau — Ausweitung des Sperrbezirks! - tz München — Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk München steigt – auch Langzeitarbeitslose deutlich betroffen - tz München — Günstige Dirndl und Lederhosen: Die schönsten Trachtenflohmärkte in München - tz München — Neues Highlight bei der Käfer-Wiesnschänke: „Jetzt kann man über die ganze Wiesn schauen“ - Abendzeitung München — Übergriffe auf der Wiesn: Hier finden Frauen einen Safe Space - tz München — Malaria-Tote in Frankfurt: So schützt sich der Flughafen München – Sprecher äußert sich - Süddeutsche Zeitung — Aus dem Alltag einer Flughafen-Apotheke: „Einen Wunsch nach Viagra stufen wir jetzt nicht als dringenden Fall ein“ - Süddeutsche Zeitung — Landgericht München I: Mordversuch mit Cuttermesser – Haftstrafe für Ex-Chefarzt - Süddeutsche Zeitung — Weltklasse-Percussionist Martin Grubinger: „Das Leben als Schlagzeugsolist kostet sehr viel Energie“ - Süddeutsche Zeitung — Was läuft im Jazz: Was Clubs wie Unterfahrt und Vogler zu bieten haben - Abendzeitung München — Modestadt München: Wie das Designerpaar Johnny Talbot und Adrian Runhof Paris eroberten - Wochenanzeiger — Schwester Cordula liebt Groschenromane! - Mucbook — Neues Festival sucht gute Ideen: Support für Partys, Konzerte und junge Subkultur - tz München — Superbloom, Westparkfest und Dinosaurier – die Events in München am Wochenende
Quelle: Abendzeitung
Mittwoch, 26. August 2026
Obersendling
123 Kilo Kokain: Prozess in München nach Festnahme durch ein Sondereinsatzkommando in der KaufingerstraßeArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: 123 Kilo Kokain, und die Festnahme geschah vor dem Augustiner in der Kaufingerstraße
Vor dem Münchner Landgericht wird gegen einen Mann verhandelt, der 123 Kilogramm Kokain verkauft haben soll.
Der Zugriff, den die tz beschreibt, fand an einem Ort statt, an dem an einem gewöhnlichen Tag Zehntausende vorbeigehen: Ein Sondereinsatzkommando überwältigte ihn in der Kaufingerstraße, unmittelbar vor dem Augustiner Stammhaus.
Es gilt die Unschuldsvermutung. Verhandelt wird ein Vorwurf, kein Ergebnis, und über den Ausgang ist nichts bekannt.
123 Kilogramm sind eine Menge, die man sich schlecht vorstellt. Der Ort dagegen ist sehr genau vorstellbar, und das ist der eigentliche Grund, warum diese Meldung hängenbleibt: Zwischen dem Schaufenster und der Biertischgarnitur, an der man im Sommer sitzt, ist das passiert.
Quellen: - tz München — Kokain-Händler verkauft 123 Kilo in München – im Gerichtssaal scherzte er
Quelle: tz München
Dienstag, 25. August 2026
Solln · Obersendling · Thalkirchen · Forstenried
Nur noch zwei Bäder im Münchner Süden: Anwohner fordert im Bezirksausschuss AbhilfeArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Vorarbeiten für die Tram-Westtangente: Die Boschetsrieder Straße ist bis 25. September eingeschränkt
Die Stadtwerke München Infrastruktur führen von Montag, 24. August, bis Freitag, 25. September, in der Boschetsrieder Straße vorbereitende Maßnahmen für den Bau der Tram-Westtangente durch, vom südlichen Bereich der Drygalski-Allee bis zur Machtlfinger Straße.
Für Autofahrer heißt das Einschränkungen, und an einer Stelle mehr als das: Die Zufahrt aus Norden kommend in die Machtlfinger Straße ist in diesem Zeitraum gesperrt. Eine Umleitung über die Geisenhausenerstraße wird auf Höhe der Drygalski-Allee ausgeschildert. Rad- und Fußgängerverkehr werden auf einem Notweg an der Baustelle vorbeigeführt.
Nur noch zwei Bäder im Münchner Süden
Im Bezirksausschuss Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln hat Max Wartbiegler aus Solln vorgetragen, was im Süden fehlt. Nach dem Abriss des Bades am Forstenrieder Park, des Stäblibades, bleiben nur das Südbad an der Valleystraße mit vergleichsweise kleinem Außenbereich und das Naturbad Maria Einsiedel. Das Samberger Schulschwimmbecken steht derzeit ohne Wasser da. Zum Schwimmen müsse man nach Pullach fahren, sagte Wartbiegler; Schul- und Vereinsschwimmen blieben auf der Strecke.
Und der Isar-Highway
Der tz-Kolumnist Flaucherfranzl hat sich auf den Radweg an der Isar gewagt und beschreibt ihn als Rennstrecke. Sein Satz über die eigene Fahrweise, „Fahre nicht aggressiv, nur sehr überzeugt“, dürfte einigen Fußgängern dort bekannt vorkommen.
Quellen: - Rathaus-Umschau: Boschetsrieder Straße - tz München: Anwohner schlägt Alarm: Im Münchner Süden fehlen Freibäder – „Tut was!“ - Merkur: Münchner Süden ohne Freibäder: „Es ist eine Schande für die Stadt“ - tz München: „Fahre nicht aggressiv, nur sehr überzeugt“: Münchner Rennradler macht Isar-Highway unsicher
Quelle: tz München
Obersendling
Boschetsrieder Straße bis 25. September eingeschränkt — Vorarbeiten für die Tram-WesttangenteArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Vorarbeiten für die Tram-Westtangente: Die Boschetsrieder Straße ist bis 25. September eingeschränkt
Die Stadtwerke München Infrastruktur führen von Montag, 24. August, bis Freitag, 25. September, in der Boschetsrieder Straße vorbereitende Maßnahmen für den Bau der Tram-Westtangente durch, vom südlichen Bereich der Drygalski-Allee bis zur Machtlfinger Straße.
Für Autofahrer heißt das Einschränkungen, und an einer Stelle mehr als das: Die Zufahrt aus Norden kommend in die Machtlfinger Straße ist in diesem Zeitraum gesperrt. Eine Umleitung über die Geisenhausenerstraße wird auf Höhe der Drygalski-Allee ausgeschildert. Rad- und Fußgängerverkehr werden auf einem Notweg an der Baustelle vorbeigeführt.
Nur noch zwei Bäder im Münchner Süden
Im Bezirksausschuss Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln hat Max Wartbiegler aus Solln vorgetragen, was im Süden fehlt. Nach dem Abriss des Bades am Forstenrieder Park, des Stäblibades, bleiben nur das Südbad an der Valleystraße mit vergleichsweise kleinem Außenbereich und das Naturbad Maria Einsiedel. Das Samberger Schulschwimmbecken steht derzeit ohne Wasser da. Zum Schwimmen müsse man nach Pullach fahren, sagte Wartbiegler; Schul- und Vereinsschwimmen blieben auf der Strecke.
Und der Isar-Highway
Der tz-Kolumnist Flaucherfranzl hat sich auf den Radweg an der Isar gewagt und beschreibt ihn als Rennstrecke. Sein Satz über die eigene Fahrweise, „Fahre nicht aggressiv, nur sehr überzeugt“, dürfte einigen Fußgängern dort bekannt vorkommen.
Quellen: - Rathaus-Umschau: Boschetsrieder Straße - tz München: Anwohner schlägt Alarm: Im Münchner Süden fehlen Freibäder – „Tut was!“ - Merkur: Münchner Süden ohne Freibäder: „Es ist eine Schande für die Stadt“ - tz München: „Fahre nicht aggressiv, nur sehr überzeugt“: Münchner Rennradler macht Isar-Highway unsicher
Quelle: Rathaus-Umschau
Samstag, 15. August 2026
Obersendling
Bewohner einer Wohnungslosenunterkunft in Obersendling getötet – 22-Jähriger festgenommen
In einer Unterkunft für Wohnungslose in der Boschetsrieder Straße 151 ist am Donnerstag, 13. August, gegen 18:30 Uhr ein 55-jähriger Bewohner mit schweren Verletzungen aufgefunden worden. Er starb noch vor Ort, trotz Reanimation durch Einsatzkräfte und Rettungsdienst. Die Mordkommission (Kommissariat 11) nahm die Ermittlungen am Tatort auf, es gab Anwohnerbefragungen und Spurensicherung. Gegen 19:50 Uhr nahm die Bundespolizei am Hauptbahnhof einen 22-jährigen Tatverdächtigen fest, ebenfalls Bewohner der Unterkunft. Zu Hergang und Hintergrund der Tat dauern die Ermittlungen an.
Quelle · KI-erzeugter Text
Quelle: Polizei München
Freitag, 14. August 2026
Obersendling · Thalkirchen
Tödliche Gewalttat in Obdachlosenunterkunft an der Boschetsrieder Straße — 22-Jähriger am Hauptbahnhof gefasstArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: In der Unterkunft an der Boschetsrieder Straße ist ein Bewohner getötet worden — ein Tatverdächtiger wurde am Hauptbahnhof gefasst
Am Donnerstag, 13. August, ist in einer Obdachlosenunterkunft an der Boschetsrieder Straße ein Bewohner gestorben. Er hatte schwere Verletzungen; Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben.
Die Polizei fahndete zunächst mit rund 50 Einsatzkräften. Gegen 19.50 Uhr nahm sie am Hauptbahnhof einen 22-Jährigen fest, der ebenfalls in der Unterkunft wohnt. Das Kommissariat 11 ermittelt zu Hergang und Motiv.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit steht an der Floßlände wieder ein Wirtshaus
Klaus Bartl hat aufgemacht. Am Campingplatz Thalkirchen an der Floßlände ist nach zweieinhalb Jahren Bauzeit die neue Gaststätte „Isarflimmern" eröffnet — Betreiber ist Bartl, 59.
Das Gebäude hat eine Fichtenholz-Fassade mit baumähnlichen Streben, innen dominiert Holz; über der Theke soll ein zwölf Meter langes Karwendel-Bild hängen. Der Biergarten fasst 150 Gäste, dazu kommt eine „Lände-Lounge" mit Liegestühlen am Wasser.
Auf dem Campingplatz selbst ist es noch nicht so weit: Wegen der laufenden Bauarbeiten sind erst 200 der 450 Stellplätze nutzbar. Der Bauherr MRG erklärt, die Arbeiten entsprächen in fast allen Punkten den Planungen und den Terminangaben im Pachtvertrag.
Der Bezirksausschuss sagt Nein zum Wohnprojekt an der Boschetsrieder Straße 11
Zwei Punkte gaben den Ausschlag: Ein ursprünglich geplantes Wohnheim für Pflegekräfte fällt weg, und das Gebäude ist den Mitgliedern zu groß — es würde das bestehende Haus an der Boschetsrieder Straße 11 nach ihrer Einschätzung erdrücken. Gegenüber dem Vorbescheidsantrag von 2023 hätten sich die Pläne aus ihrer Sicht verschlechtert.
Hinter dem Projekt steht ein Joint Venture aus Deutscher Erbbau und Blackster Real Estate, auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Passionskirche; fertig wäre, vorbehaltlich der Baugenehmigung, 2028.
Wichtig für die Einordnung: Der Bezirksausschuss hat nur ein Anhörungs- und Antragsrecht. Entschieden wird das andernorts.
Und eine Urkunde fürs Sommerfest
Das städtische Thomas-Mann-Gymnasium ist im Rahmen seines Sommerfestes in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" aufgenommen worden. Die Urkunde übergab Tobias Wolf.
Quellen: - Abendzeitung — Fahndung nach Gewalttat in München erfolgreich - tz — In Thalkirchen eröffnet München neue Gaststätte am Campingplatz - tz — Weil Pflegekräfte leer ausgehen: Bezirksausschuss lehnt Wohnprojekt ab - Wochenanzeiger — Haltung zeigen
Quelle: Abendzeitung
Obersendling
Thomas-Mann-Gymnasium ist jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“Artikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: In der Unterkunft an der Boschetsrieder Straße ist ein Bewohner getötet worden — ein Tatverdächtiger wurde am Hauptbahnhof gefasst
Am Donnerstag, 13. August, ist in einer Obdachlosenunterkunft an der Boschetsrieder Straße ein Bewohner gestorben. Er hatte schwere Verletzungen; Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben.
Die Polizei fahndete zunächst mit rund 50 Einsatzkräften. Gegen 19.50 Uhr nahm sie am Hauptbahnhof einen 22-Jährigen fest, der ebenfalls in der Unterkunft wohnt. Das Kommissariat 11 ermittelt zu Hergang und Motiv.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit steht an der Floßlände wieder ein Wirtshaus
Klaus Bartl hat aufgemacht. Am Campingplatz Thalkirchen an der Floßlände ist nach zweieinhalb Jahren Bauzeit die neue Gaststätte „Isarflimmern" eröffnet — Betreiber ist Bartl, 59.
Das Gebäude hat eine Fichtenholz-Fassade mit baumähnlichen Streben, innen dominiert Holz; über der Theke soll ein zwölf Meter langes Karwendel-Bild hängen. Der Biergarten fasst 150 Gäste, dazu kommt eine „Lände-Lounge" mit Liegestühlen am Wasser.
Auf dem Campingplatz selbst ist es noch nicht so weit: Wegen der laufenden Bauarbeiten sind erst 200 der 450 Stellplätze nutzbar. Der Bauherr MRG erklärt, die Arbeiten entsprächen in fast allen Punkten den Planungen und den Terminangaben im Pachtvertrag.
Der Bezirksausschuss sagt Nein zum Wohnprojekt an der Boschetsrieder Straße 11
Zwei Punkte gaben den Ausschlag: Ein ursprünglich geplantes Wohnheim für Pflegekräfte fällt weg, und das Gebäude ist den Mitgliedern zu groß — es würde das bestehende Haus an der Boschetsrieder Straße 11 nach ihrer Einschätzung erdrücken. Gegenüber dem Vorbescheidsantrag von 2023 hätten sich die Pläne aus ihrer Sicht verschlechtert.
Hinter dem Projekt steht ein Joint Venture aus Deutscher Erbbau und Blackster Real Estate, auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Passionskirche; fertig wäre, vorbehaltlich der Baugenehmigung, 2028.
Wichtig für die Einordnung: Der Bezirksausschuss hat nur ein Anhörungs- und Antragsrecht. Entschieden wird das andernorts.
Und eine Urkunde fürs Sommerfest
Das städtische Thomas-Mann-Gymnasium ist im Rahmen seines Sommerfestes in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" aufgenommen worden. Die Urkunde übergab Tobias Wolf.
Quellen: - Abendzeitung — Fahndung nach Gewalttat in München erfolgreich - tz — In Thalkirchen eröffnet München neue Gaststätte am Campingplatz - tz — Weil Pflegekräfte leer ausgehen: Bezirksausschuss lehnt Wohnprojekt ab - Wochenanzeiger — Haltung zeigen
Quelle: Wochenanzeiger
Obersendling · Thalkirchen
Bezirksausschuss lehnt Wohnbauprojekt an der Boschetsrieder Straße 11 abArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: In der Unterkunft an der Boschetsrieder Straße ist ein Bewohner getötet worden — ein Tatverdächtiger wurde am Hauptbahnhof gefasst
Am Donnerstag, 13. August, ist in einer Obdachlosenunterkunft an der Boschetsrieder Straße ein Bewohner gestorben. Er hatte schwere Verletzungen; Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben.
Die Polizei fahndete zunächst mit rund 50 Einsatzkräften. Gegen 19.50 Uhr nahm sie am Hauptbahnhof einen 22-Jährigen fest, der ebenfalls in der Unterkunft wohnt. Das Kommissariat 11 ermittelt zu Hergang und Motiv.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit steht an der Floßlände wieder ein Wirtshaus
Klaus Bartl hat aufgemacht. Am Campingplatz Thalkirchen an der Floßlände ist nach zweieinhalb Jahren Bauzeit die neue Gaststätte „Isarflimmern" eröffnet — Betreiber ist Bartl, 59.
Das Gebäude hat eine Fichtenholz-Fassade mit baumähnlichen Streben, innen dominiert Holz; über der Theke soll ein zwölf Meter langes Karwendel-Bild hängen. Der Biergarten fasst 150 Gäste, dazu kommt eine „Lände-Lounge" mit Liegestühlen am Wasser.
Auf dem Campingplatz selbst ist es noch nicht so weit: Wegen der laufenden Bauarbeiten sind erst 200 der 450 Stellplätze nutzbar. Der Bauherr MRG erklärt, die Arbeiten entsprächen in fast allen Punkten den Planungen und den Terminangaben im Pachtvertrag.
Der Bezirksausschuss sagt Nein zum Wohnprojekt an der Boschetsrieder Straße 11
Zwei Punkte gaben den Ausschlag: Ein ursprünglich geplantes Wohnheim für Pflegekräfte fällt weg, und das Gebäude ist den Mitgliedern zu groß — es würde das bestehende Haus an der Boschetsrieder Straße 11 nach ihrer Einschätzung erdrücken. Gegenüber dem Vorbescheidsantrag von 2023 hätten sich die Pläne aus ihrer Sicht verschlechtert.
Hinter dem Projekt steht ein Joint Venture aus Deutscher Erbbau und Blackster Real Estate, auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Passionskirche; fertig wäre, vorbehaltlich der Baugenehmigung, 2028.
Wichtig für die Einordnung: Der Bezirksausschuss hat nur ein Anhörungs- und Antragsrecht. Entschieden wird das andernorts.
Und eine Urkunde fürs Sommerfest
Das städtische Thomas-Mann-Gymnasium ist im Rahmen seines Sommerfestes in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" aufgenommen worden. Die Urkunde übergab Tobias Wolf.
Quellen: - Abendzeitung — Fahndung nach Gewalttat in München erfolgreich - tz — In Thalkirchen eröffnet München neue Gaststätte am Campingplatz - tz — Weil Pflegekräfte leer ausgehen: Bezirksausschuss lehnt Wohnprojekt ab - Wochenanzeiger — Haltung zeigen
Quelle: tz München
Freitag, 7. August 2026
Obersendling
Was unternimmt die Stadt gegen die Entmietung in der Aidenbachstraße 103?Artikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Ein Viertel ohne alten Ortskern — und ein Haus, in dem von 15 Parteien sechs übrig sind
Sendling-Westpark hat keinen historischen Ortskern — und laut Münchner Merkur trotzdem mehr als seinen bekannten Park: ein wachsendes Angebot an Sport, Kunst und neuen Treffpunkten. Das ist die freundliche Hälfte dessen, was heute aus Sendling zu berichten ist.
Die andere Hälfte steht in einer Stadtratsantwort
In der Aidenbachstraße 103 in Obersendling sind von ursprünglich 15 Mietparteien noch sechs übrig. Die Antwort des Sozialreferats auf eine Anfrage der Linken enthält einen Satz, der für sich steht: „Die Landeshauptstadt München hatte bis zu Ihrer Anfrage keine Kenntnisse über den aktuellen Leerstand im Haus.“ Erst danach wurde ein zweckentfremdungsrechtliches Verfahren eröffnet.
Ausführlich steht das in unserer Ausgabe für 81379.
Quellen: - Münchner Merkur — Sendling-Westpark entdecken: Warum das Viertel weit mehr bietet als seinen bekannten Park - Rathaus-Umschau — Was unternimmt die Stadt gegen die Entmietung in der Aidenbachstraße 103?
Quelle: Rathaus-Umschau
Obersendling
Bus 53: Linienänderung wegen StraßenbauarbeitenArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: In der Aidenbachstraße 103 sind von 15 Mietparteien sechs übrig — die Stadt erfuhr davon durch eine Anfrage
Der Satz, an dem dieser Vorgang hängt, steht mitten in einer Behördenantwort: „Die Landeshauptstadt München hatte bis zu Ihrer Anfrage keine Kenntnisse über den aktuellen Leerstand im Haus.“
Es geht um die Aidenbachstraße 103. Die Linke-Fraktion hatte im Juni gefragt, was die Stadt gegen die Entmietung dort unternimmt. Was das Sozialreferat als Tatsache bestätigt, ist dies:
- Die Lokalbaukommission hat am 28. Juli 2025 eine Baugenehmigung für „Dachausbau und Dacherneuerung zur Schaffung von vier zusätzlichen Wohneinheiten“ erteilt. - Vom Leerstand wusste die Stadt bis zur Anfrage nichts. Erst daraufhin hat das Amt für Wohnen und Migration ein zweckentfremdungsrechtliches Verfahren eröffnet und Ermittlungen vor Ort begonnen. - Ob die geschilderte Vermietung gegen Zweckentfremdungsrecht verstößt, sei „zum jetzigen Zeitpunkt des Verwaltungsverfahrens noch nicht abschließend“ zu beantworten. - Zur Frage nach Gesetzesverstößen der Eigentümer: „Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann zu dieser Frage keine Auskunft erteilt werden.“ - Zum Schutz der verbliebenen sechs Parteien: Das Anwesen liegt nicht im Umgriff einer Erhaltungssatzung, Bau- und Modernisierungsmaßnahmen unterliegen damit keiner weiteren Regelung. Das Sozialreferat kann nur im Rahmen öffentlich-rechtlicher Vorschriften tätig werden und hat die Mieterschaft an die städtische Mietberatung verwiesen. - Der Oberbürgermeister war nicht vor Ort. Er „bedauert, dass es hier keine rechtliche Handhabe gibt“.
Was die Fraktion schildert — und was davon offen ist
Die Angaben zur Lage im Haus stammen aus der Anfrage selbst, also von der Linken und der Mieterschaft, nicht von der Stadt. Danach sind von 15 ursprünglichen Mietparteien noch sechs übrig, darunter zwei Frauen über 80, die in München keine bezahlbare Wohnung mehr fänden. Mieterinnen würden mit unwirksamen Kündigungen unter Druck gesetzt; leerstehende Wohnungen seien teils trotz Schimmel an Studierende weitervermietet worden, bis zu sechs Personen in einem Zimmer zu 500 Euro pro Bett; Nebenkostenabrechnungen und Antworten blieben aus, Kautionen würden verzögert ausgezahlt. Das Haus gehörte nach der Darstellung der Anfrage zunächst der RURO GmbH, Teile inzwischen der REK Projekt GmbH*.
Geprüft ist davon nichts — dafür läuft jetzt das Verfahren. Bestätigt sind die Baugenehmigung, die fehlende Erhaltungssatzung und die Auskunft, dass die Stadt vorher nichts wusste.
Ab Montag: zwei Buslinien fahren Umwege
Die Stadt gestaltet den Straßenraum in der Boschetsrieder Straße neu — mit Sperrungen, die zwei Linien treffen. Beides beginnt am Montag, 10. August.
Bus 53 und Nachtlinie N41 (bis voraussichtlich Montag, 19. Oktober): Umleitung zwischen Zielstattstraße und Aidenbachstraße. Die Haltestelle Zielstattstraße liegt Richtung Harras vor der Einmündung Zielstatt-/Hofmannstraße. Hofmannstraße, Gmunder Straße und — nur beim 53 — Kistlerhofstraße entfallen. Auf der Umleitung wird in beide Richtungen die Murnauer Straße bedient, Richtung Forstenrieder Allee zusätzlich der Ratzingerplatz (Linie 63).
Bus 136 (bis voraussichtlich Freitag, 18. Dezember): Richtung Solln Bf. Umleitung zwischen Siemenswerke Bf. und Aidenbachstraße. Siemenswerke Bf. ist vor die Baierbrunner Straße 39 verlegt; Obersendling, Tölzer Straße und Geretsrieder Straße entfallen. Für die Hofmannstraße gibt es eine Ersatzhaltestelle östlich der Einmündung Gmunder/Hofmannstraße. Richtung Wolfratshauser Straße fährt der 136 normal.
Die MVG weist darauf hin, dass im Lauf des Jahres weitere Umleitungen dazukommen können.
Quellen: - Rathaus-Umschau — Was unternimmt die Stadt gegen die Entmietung in der Aidenbachstraße 103? - Rathaus-Umschau — Bus 53: Linienänderung wegen Straßenbauarbeiten - Rathaus-Umschau — Bus 136: Umleitungen wegen Straßenbauarbeiten
Quelle: Rathaus-Umschau
Obersendling · Solln
Bus 136: Umleitungen wegen StraßenbauarbeitenArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: In der Aidenbachstraße 103 sind von 15 Mietparteien sechs übrig — die Stadt erfuhr davon durch eine Anfrage
Der Satz, an dem dieser Vorgang hängt, steht mitten in einer Behördenantwort: „Die Landeshauptstadt München hatte bis zu Ihrer Anfrage keine Kenntnisse über den aktuellen Leerstand im Haus.“
Es geht um die Aidenbachstraße 103. Die Linke-Fraktion hatte im Juni gefragt, was die Stadt gegen die Entmietung dort unternimmt. Was das Sozialreferat als Tatsache bestätigt, ist dies:
- Die Lokalbaukommission hat am 28. Juli 2025 eine Baugenehmigung für „Dachausbau und Dacherneuerung zur Schaffung von vier zusätzlichen Wohneinheiten“ erteilt. - Vom Leerstand wusste die Stadt bis zur Anfrage nichts. Erst daraufhin hat das Amt für Wohnen und Migration ein zweckentfremdungsrechtliches Verfahren eröffnet und Ermittlungen vor Ort begonnen. - Ob die geschilderte Vermietung gegen Zweckentfremdungsrecht verstößt, sei „zum jetzigen Zeitpunkt des Verwaltungsverfahrens noch nicht abschließend“ zu beantworten. - Zur Frage nach Gesetzesverstößen der Eigentümer: „Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann zu dieser Frage keine Auskunft erteilt werden.“ - Zum Schutz der verbliebenen sechs Parteien: Das Anwesen liegt nicht im Umgriff einer Erhaltungssatzung, Bau- und Modernisierungsmaßnahmen unterliegen damit keiner weiteren Regelung. Das Sozialreferat kann nur im Rahmen öffentlich-rechtlicher Vorschriften tätig werden und hat die Mieterschaft an die städtische Mietberatung verwiesen. - Der Oberbürgermeister war nicht vor Ort. Er „bedauert, dass es hier keine rechtliche Handhabe gibt“.
Was die Fraktion schildert — und was davon offen ist
Die Angaben zur Lage im Haus stammen aus der Anfrage selbst, also von der Linken und der Mieterschaft, nicht von der Stadt. Danach sind von 15 ursprünglichen Mietparteien noch sechs übrig, darunter zwei Frauen über 80, die in München keine bezahlbare Wohnung mehr fänden. Mieterinnen würden mit unwirksamen Kündigungen unter Druck gesetzt; leerstehende Wohnungen seien teils trotz Schimmel an Studierende weitervermietet worden, bis zu sechs Personen in einem Zimmer zu 500 Euro pro Bett; Nebenkostenabrechnungen und Antworten blieben aus, Kautionen würden verzögert ausgezahlt. Das Haus gehörte nach der Darstellung der Anfrage zunächst der RURO GmbH, Teile inzwischen der REK Projekt GmbH*.
Geprüft ist davon nichts — dafür läuft jetzt das Verfahren. Bestätigt sind die Baugenehmigung, die fehlende Erhaltungssatzung und die Auskunft, dass die Stadt vorher nichts wusste.
Ab Montag: zwei Buslinien fahren Umwege
Die Stadt gestaltet den Straßenraum in der Boschetsrieder Straße neu — mit Sperrungen, die zwei Linien treffen. Beides beginnt am Montag, 10. August.
Bus 53 und Nachtlinie N41 (bis voraussichtlich Montag, 19. Oktober): Umleitung zwischen Zielstattstraße und Aidenbachstraße. Die Haltestelle Zielstattstraße liegt Richtung Harras vor der Einmündung Zielstatt-/Hofmannstraße. Hofmannstraße, Gmunder Straße und — nur beim 53 — Kistlerhofstraße entfallen. Auf der Umleitung wird in beide Richtungen die Murnauer Straße bedient, Richtung Forstenrieder Allee zusätzlich der Ratzingerplatz (Linie 63).
Bus 136 (bis voraussichtlich Freitag, 18. Dezember): Richtung Solln Bf. Umleitung zwischen Siemenswerke Bf. und Aidenbachstraße. Siemenswerke Bf. ist vor die Baierbrunner Straße 39 verlegt; Obersendling, Tölzer Straße und Geretsrieder Straße entfallen. Für die Hofmannstraße gibt es eine Ersatzhaltestelle östlich der Einmündung Gmunder/Hofmannstraße. Richtung Wolfratshauser Straße fährt der 136 normal.
Die MVG weist darauf hin, dass im Lauf des Jahres weitere Umleitungen dazukommen können.
Quellen: - Rathaus-Umschau — Was unternimmt die Stadt gegen die Entmietung in der Aidenbachstraße 103? - Rathaus-Umschau — Bus 53: Linienänderung wegen Straßenbauarbeiten - Rathaus-Umschau — Bus 136: Umleitungen wegen Straßenbauarbeiten
Quelle: Rathaus-Umschau
Mittwoch, 5. August 2026
Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln · Forstenried · Obersendling
BA 19 vergibt rund 27.000 Euro Stadtbezirksbudget an fünf Vereine und ElterninitiativenArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: 7.440 Euro für ein Tanzprojekt an der Kistlerhofstraße
Der Bezirksausschuss 19 hat rund 27.000 Euro aus seinem Stadtbezirksbudget vergeben, verteilt auf fünf Anträge von Vereinen und Elterninitiativen. Alle fünf stehen auf dem Stand Freigabe OB.
Der größte Einzelposten landet an der Kistlerhofstraße 127: Der Elternbeirat der dortigen Kita bekommt 7.440 Euro für ein Tanzprojekt, das ab dem 1. September 2026 läuft.
Das ist die unspektakuläre Sorte Kommunalpolitik, die man leicht übersieht: kein Beschluss über Millionen, sondern die Frage, ob in einem Kindergarten ein Jahr lang getanzt wird oder nicht. Die übrigen vier Zuschüsse gehen in andere Ecken des Bezirks — der größte Teil nach Forstenried.
Quellen: - München Transparent — Stadtbezirksbudget Elternbeirat Kita Kistlerhofstraße 127, Tanzprojekt - München Transparent — Bezirksausschuss 19
Quelle: München Transparent
Montag, 3. August 2026
Forstenried · Obersendling
BA 19 entscheidet am 4. August über fünf Zuschüsse aus dem StadtbezirksbudgetArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: „Gäste hoffen einfach, dass ich bleibe“ — der Wirt vom Da Antonio wartet auf seine Vermieterin
Es gibt Sätze, die klingen bescheiden und sind in Wahrheit eine ganze Existenz. Der Wirt des „Da Antonio“ in Fürstenried sagt einen davon: „Gäste hoffen einfach, dass ich bleibe.“
Wie es mit dem Lokal weitergeht, ist offen. Was den Fall kompliziert macht, erklärt in dem Bericht ein Sprecher der Münchner Wohnen — und damit ist der interessante Teil schon benannt: Die Vermieterin ist die städtische Wohnungsgesellschaft. Es geht hier also nicht um einen anonymen Investor, sondern um eine Entscheidung, die im weitesten Sinne die Stadt selbst trifft. Über ein Wirtshaus, an dem eine Nachbarschaft hängt.
Am Dienstag verteilt der Bezirksausschuss Geld
Ein Stockwerk höher, in derselben Gegend, wird an diesem Dienstag, 4. August, sichtbar, wofür ein Stadtbezirk sein eigenes Budget ausgibt. Der Bezirksausschuss 19 (Thalkirchen-Obersendling- Forstenried-Fürstenried-Solln) entscheidet in seiner Vollgremiumssitzung über fünf Anträge aus dem Stadtbezirksbudget:
- ein Tanzprojekt des Elternbeirats der Kita Kistlerhofstraße 127 — 7.440 Euro, Laufzeit 1. September 2026 bis 31. Juli 2027 - das Forstenrieder Dorffest der „Freunde des Ortskerns Forstenried e.V.“ am 12. und 13. September — 4.730 Euro - ein Spielgerät für die Elterninitiative Villa Kinderbunt e.V. - ein Zirkusprojekt des Fördervereins der Grundschule Forstenried e.V. - ein Festival des Ensembles La Vie e.V. in der Passionskirche
Alle fünf stehen auf „Freigabe OB“. Das ist die unspektakulärste Liste der Welt und zugleich ziemlich genau das, woraus ein Viertel besteht: ein Dorffest, ein Zirkus für Grundschulkinder, ein Spielgerät, Tanz in der Kita, ein Konzert in der Kirche. Wer wissen will, was der eigene Stadtbezirk mit seinem Geld macht — hier steht es, Posten für Posten.
Quellen: - tz München — Münchner Wirt vor ungewisser Zukunft: „Gäste hoffen einfach, dass ich bleibe“ - München Transparent — Bezirksausschuss 19 — Vollgremium am 4. August 2026, Anträge aus dem Stadtbezirksbudget
Quelle: München Transparent
Freitag, 31. Juli 2026
Obersendling · Solln
Umbau der Wolfratshauser Straße fertigArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Am Dienstag hat im Pfarrsaal St. Johann Baptist das Wort erst einmal der Bürger
Am Dienstag, 4. August, um 19 Uhr, tagt das Vollgremium des Bezirksausschusses 19 (Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln) im Pfarrsaal St. Johann Baptist, Fellererplatz 7 — barrierefrei.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem:
- *„Bürgerinnen haben das Wort" - fünf Anträge aus dem Stadtbezirksbudget - Baumschutzliste und Lärmbelästigung im Unterausschuss Umwelt - Brückenplanung, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Behindertenparkplätze im Unterausschuss Mobilität - Bauvorhaben** an mehreren Adressen
Die Lücke an der Wolfratshauser Straße ist geschlossen
Das städtische Baureferat hat die Arbeiten an der Wolfratshauser Straße zwischen Josephinenstraße und Siemensallee fertiggestellt. Entstanden ist eine durchgehende Fuß- und Radverbindung zwischen Solln und Obersendling — eine Lücke im Wegenetz für klimaschonende Mobilität weniger.
Quellen: - München Transparent — BA-Termine — BA 19 tagt am 4. August im Pfarrsaal St. Johann Baptist in Solln - Münchner Wochenanzeiger — Solln — Umbau der Wolfratshauser Straße fertig
Quelle: Wochenanzeiger Solln
Donnerstag, 30. Juli 2026
Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln · Obersendling
Falsche Ärztin fordert 40.000 Euro: Seniorin in Obersendling alarmiert die Polizei, 20-Jähriger festgenommenArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Sie blieb am Telefon und rief gleichzeitig die Polizei — Festnahme bei der Geldübergabe
Am Dienstag, 28. Juli, gegen 20:45 Uhr klingelte in Obersendling das Telefon einer älteren Frau. Am anderen Ende gab sich eine Anruferin als Ärztin aus, die ihre Tochter behandle, und forderte 40.000 Euro. Die Seniorin fiel nicht darauf herein — sie verständigte die Polizei, während sie den Kontakt zur Anruferin aufrechterhielt.
Bei der Übergabe des Scheingelds nahmen Beamte einen 20-jährigen Abholer fest. Der Schockanruf funktioniert, weil er keine Zeit zum Nachdenken lässt. Hier hat sich jemand die Zeit trotzdem genommen.
Quelle: Polizei München
Donnerstag, 23. Juli 2026
Obersendling
Obersendling: Fußgängerin bei Kollision mit Fahrrad schwer verletztArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Obersendling: 90-Jährige nach Radweg-Kollision schwer verletzt
An der Aidenbachstraße in Obersendling ist eine 90-jährige Fußgängerin schwer verletzt worden. Sie hatte unvermittelt den Radweg betreten; der Radfahrer konnte nicht mehr ausweichen. Die Seniorin erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, der Radfahrer wurde leicht verletzt.
Quellen: SZ München, Polizei München
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Mittwoch, 22. Juli 2026
Obersendling
Radfahrer und Fußgängerin kollidieren auf Radweg in Obersendling – Frau schwer verletzt
Auf einem Radweg in Obersendling kollidierten eine Fußgängerin und ein Radfahrer. Die ältere Frau wurde dabei schwer verletzt.
Zusammenfassung der Quelle · Auswahl und Einordnung KI-erzeugt
Quelle: tz München
Obersendling
Einbruchsversuch in Sendling: Zwei Männer flüchten aus Gaststätte – Polizei fahndet
In Sendling versuchten zwei unbekannte Männer in eine Gaststätte einzubrechen. Ein Mitarbeiter überraschte die Verdächtigen – diese flüchteten sofort.
Zusammenfassung der Quelle · Auswahl und Einordnung KI-erzeugt
Quelle: tz München
Dienstag, 21. Juli 2026
Obersendling
Feuer im Müllraum eines Mehrfamilienhauses in Obersendling zwingt Feuerwehr zum GroßeinsatzArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Vermisst in Sendling: Polizei sucht einen 76-Jährigen
Die Polizei sucht öffentlich nach einem 76-Jährigen aus Sendling, der vermisst wird, und bittet um Hinweise aus der Nachbarschaft.
In Obersendling geriet der Müllraum eines Mehrfamilienhauses in Brand. Mehrere Bewohner alarmierten den Notruf, die Feuerwehr rückte zum Großeinsatz aus.
Quellen: Polizei Bayern – Fahndung, tz München
Quelle: tz München
Donnerstag, 16. Juli 2026
Obersendling · Thalkirchen-Obersendling
Denkmalschutz für „Südlicht“: BA will Meier-Ensemble rettenArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Kampf um „Südlicht“, Raser am Isar-Radweg
🏛️ Denkmalschutz fürs „Südlicht“: Der Bezirksausschuss fordert Ensembleschutz für das Meier-Ensemble „Südlicht“ an der Hofmannstraße – ohne Denkmalschutz droht der Abriss für einen Gewerbepark (Merkur).
🚲 Raser am Isar-Radweg: Am Isar-Radweg bei Thalkirchen kommt es laut Anwohnern regelmäßig zu gefährlichen Situationen durch zu schnelle Radler (tz).
Quellen: Merkur München · tz München
Quelle: Münchner Merkur
Mittwoch, 8. Juli 2026
Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln · Obersendling
Nach Notarzteinsatz in München: Ausfälle und Verspätungen auf U-Bahn-LinieArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Obersendling: Notarzteinsatz legt die U3 zeitweise lahm
🚇 U3 nach Notarzteinsatz wieder unterwegs: Ein Notarzteinsatz im U-Bahnhof Machtlfinger Straße legte die U3 zeitweise lahm. Inzwischen fährt die Linie wieder, Verspätungen sind möglich.
Quellen: tz München
Quelle: tz München
Samstag, 4. Juli 2026
Obersendling
campus42 in Obersendling eröffnet: Lernort soll Schulen fit für die digitale Welt machen
Die Stadt hat in Obersendling den campus42 eröffnet — einen Lernort für Medienbildung, der Lehrkräfte fortbildet und Schüler-Workshops anbietet.
Zusammenfassung der Quelle · Auswahl und Einordnung KI-erzeugt
Quelle: tz München
Sonntag, 28. Juni 2026
Obersendling
Verwertungskündigungen in der Aidenbachstraße: 2000 Euro für 36 QuadratmeterArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Obersendling und der Flaucher: Verdrängung und ein Großeinsatz
🏠 2000 Euro für 36 Quadratmeter: In einem Mehrfamilienhaus an der Aidenbachstraße haben zahlreiche Mieter Verwertungskündigungen erhalten. Die neue Eigentümerin stellte in leere Wohnungen Stockbetten – kolportiert werden 2000 Euro für 36 Quadratmeter.
🔪 Machete am Flauchersteg: An der Isar eskalierte ein Streit unter Feiernden: Ein 19-Jähriger schwang eine Machete und löste einen Großeinsatz der Polizei mit rund 20 Streifen aus.
Quellen: Münchner Merkur · tz München
Quelle: Münchner Merkur
Samstag, 27. Juni 2026
Obersendling
„Die vertreiben uns“: Mieter in München erhalten nach Eigentümerwechsel plötzlich KündigungenArtikel lesen ↓
Aus unserem Artikel: Obersendling & Thalkirchen: Kündigungswelle und neue Isar-Küche
🏠 Verwertungskündigungen an der Aidenbachstraße: In einem Mehrfamilienhaus in Obersendling haben nach einem Eigentümerwechsel zahlreiche Mieter Kündigungen erhalten. In leerstehende Wohnungen stellte die neue Eigentümerin Stockbetten – die Mieter sehen sich verdrängt.
🍽️ Japanisch trifft Italienisch an der Isar: Nahe der Surferwelle, direkt am Golfclub Thalkirchen, verbindet das Restaurant Ora japanische und italienische Küche – etwa schwarze Gnocchi mit Kapern.
Quellen: tz München · tz München
Quelle: tz München