München · Viertel

Isarvorstadt

Nachrichten, Termine und Meldungen aus Isarvorstadt — aus den letzten Ausgaben von Sehr Lokal München. Jede Meldung verlinkt ihre öffentliche Quelle.

Mittwoch, 19. August 2026

  • Isarvorstadt · Glockenbachviertel

    Rosa Stangerl am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz abgebaut: Das Holz war morschArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Das Rosa Stangerl ist weg, und niemand war informiert — der Grund steht nicht im Streit, sondern im Holz

    Am Montag stand am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz ein Kran, und danach stand dort kein Baum mehr.

    Das Technische Hilfswerk hat am Montag, 17. August, das Rosa Stangerl im Glockenbachviertel abgebaut — ohne Vorankündigung. Weder die Stadtratsfraktion Rosa Liste noch der Bezirksausschuss 2 noch das Schwulenzentrum Sub noch die Veranstalter des Christopher-Street-Days waren informiert. Der Baum war weg, bevor irgendwer fragen konnte, warum.

    Der Grund ist so unspektakulär, dass er fast enttäuscht: Maibäume dürfen in Bayern nach Angaben von Max Berthold, THW-Fachberater und Kranfahrer, fünf Jahre stehen, weil das Holz danach modert. Beim Rosa Stangerl war der erste halbe Meter bereits angefault.

    Berthold und Peter Baumgartner, Gastronom und bisheriger Veranstalter des schwulen Maibaumfests, hatten den Abbau direkt miteinander vereinbart. Das erklärt die Stille: Es gab kein Verfahren, in dem irgendwer hätte informiert werden müssen. Es gab zwei Männer, die sich einig waren.

    Was jetzt kommt, hängt an einer Übergabe

    Baumgartner zieht aus München weg. Die Rechte am Fest und die Sondernutzung des Platzes hat er vor einigen Monaten an neue Betreiber übergeben. Die wollen wieder einen Baum aufstellen — welcher Art, ist offen.

    Und dann steht da noch ein Satz, der die ganze Sache sortiert: Nach einer Mitteilung auf der Facebook-Seite des Baums darf der Name „Rosa Stangerl“ mit der Übergabe nicht mehr verwendet werden.

    Dietmar Holzapfel, Wirt des Hotels Deutsche Eiche, hatte den ersten Baum 2008 gespendet. Er spricht sich dafür aus, dass der Nachfolger kein rosa Baum mehr wird.

    Ein Wahrzeichen, das an eine Person, eine Genehmigung und einen Namensrechtsübergang hängt — das ist weniger romantisch, als es 2008 aussah, und wahrscheinlich der Grund, warum ein Platzsymbol an einem Montagvormittag verschwinden kann, ohne dass es jemand vorher erfährt.

    Auf der Reichenbachbrücke

    Zivile Polizeibeamte kontrollierten am Donnerstag, 13. August, gegen 0 Uhr auf der Reichenbachbrücke einen 55-Jährigen auf einem Fahrrad. Er versuchte zu flüchten und von der Brücke in die Isar zu springen; die Beamten verhinderten das.

    Bei ihm fanden sie Betäubungsmittel und Bargeld im fünfstelligen Bereich. In einer auf richterliche Anordnung durchsuchten Wohnung kamen Methamphetamin und Kokain im Kilogramm- beziehungsweise hohen dreistelligen Grammbereich dazu, dazu Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich — ein Großteil bereits in verkaufsfertigen Einheiten verpackt. Über tausend Einzelasservate mussten erfasst werden.

    Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Zwei weitere Männer, die in der Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen wurden, kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder frei. Es ermittelt das Kommissariat 82.

    Untersuchungshaft ist keine Feststellung von Schuld.

    Quellen: - tz München — „Rosa Stangerl“ am Ullrichs-Platz gefällt – keiner wusste warum - Polizei München — Medieninformation der Polizei München vom 18.08.2026 - Abendzeitung München — Dealer will von Reichenbachbrücke springen: Polizei findet Drogenlager in München - tz München — Drogenrazzia in München: Mann flieht vor Polizei und will in die Isar springen - SZ München — Zufällige Kontrolle: Polizei findet mehr als ein Kilo Meth bei 55-Jährigem - Wochenanzeiger Thalkirchen — Drogenhändler festgenommen

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    Quelle: tz München

  • Isarvorstadt

    Drogenfund nach Fahrradkontrolle auf der Reichenbachbrücke — Haftbefehl gegen 55-JährigenArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Das Rosa Stangerl ist weg, und niemand war informiert — der Grund steht nicht im Streit, sondern im Holz

    Am Montag stand am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz ein Kran, und danach stand dort kein Baum mehr.

    Das Technische Hilfswerk hat am Montag, 17. August, das Rosa Stangerl im Glockenbachviertel abgebaut — ohne Vorankündigung. Weder die Stadtratsfraktion Rosa Liste noch der Bezirksausschuss 2 noch das Schwulenzentrum Sub noch die Veranstalter des Christopher-Street-Days waren informiert. Der Baum war weg, bevor irgendwer fragen konnte, warum.

    Der Grund ist so unspektakulär, dass er fast enttäuscht: Maibäume dürfen in Bayern nach Angaben von Max Berthold, THW-Fachberater und Kranfahrer, fünf Jahre stehen, weil das Holz danach modert. Beim Rosa Stangerl war der erste halbe Meter bereits angefault.

    Berthold und Peter Baumgartner, Gastronom und bisheriger Veranstalter des schwulen Maibaumfests, hatten den Abbau direkt miteinander vereinbart. Das erklärt die Stille: Es gab kein Verfahren, in dem irgendwer hätte informiert werden müssen. Es gab zwei Männer, die sich einig waren.

    Was jetzt kommt, hängt an einer Übergabe

    Baumgartner zieht aus München weg. Die Rechte am Fest und die Sondernutzung des Platzes hat er vor einigen Monaten an neue Betreiber übergeben. Die wollen wieder einen Baum aufstellen — welcher Art, ist offen.

    Und dann steht da noch ein Satz, der die ganze Sache sortiert: Nach einer Mitteilung auf der Facebook-Seite des Baums darf der Name „Rosa Stangerl“ mit der Übergabe nicht mehr verwendet werden.

    Dietmar Holzapfel, Wirt des Hotels Deutsche Eiche, hatte den ersten Baum 2008 gespendet. Er spricht sich dafür aus, dass der Nachfolger kein rosa Baum mehr wird.

    Ein Wahrzeichen, das an eine Person, eine Genehmigung und einen Namensrechtsübergang hängt — das ist weniger romantisch, als es 2008 aussah, und wahrscheinlich der Grund, warum ein Platzsymbol an einem Montagvormittag verschwinden kann, ohne dass es jemand vorher erfährt.

    Auf der Reichenbachbrücke

    Zivile Polizeibeamte kontrollierten am Donnerstag, 13. August, gegen 0 Uhr auf der Reichenbachbrücke einen 55-Jährigen auf einem Fahrrad. Er versuchte zu flüchten und von der Brücke in die Isar zu springen; die Beamten verhinderten das.

    Bei ihm fanden sie Betäubungsmittel und Bargeld im fünfstelligen Bereich. In einer auf richterliche Anordnung durchsuchten Wohnung kamen Methamphetamin und Kokain im Kilogramm- beziehungsweise hohen dreistelligen Grammbereich dazu, dazu Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich — ein Großteil bereits in verkaufsfertigen Einheiten verpackt. Über tausend Einzelasservate mussten erfasst werden.

    Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Zwei weitere Männer, die in der Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen wurden, kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder frei. Es ermittelt das Kommissariat 82.

    Untersuchungshaft ist keine Feststellung von Schuld.

    Quellen: - tz München — „Rosa Stangerl“ am Ullrichs-Platz gefällt – keiner wusste warum - Polizei München — Medieninformation der Polizei München vom 18.08.2026 - Abendzeitung München — Dealer will von Reichenbachbrücke springen: Polizei findet Drogenlager in München - tz München — Drogenrazzia in München: Mann flieht vor Polizei und will in die Isar springen - SZ München — Zufällige Kontrolle: Polizei findet mehr als ein Kilo Meth bei 55-Jährigem - Wochenanzeiger Thalkirchen — Drogenhändler festgenommen

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    Quelle: Polizei München

Samstag, 15. August 2026

  • Isarvorstadt · Lehel

    Einbruch beim Kulturstrand an der Ludwigsbrücke — Veranstalter vermuten organisierte TäterArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Beim Kulturstrand an der Ludwigsbrücke ist eingebrochen worden — die Veranstalter vermuten Banden

    Der Kulturstrand ist das, was man in München am ehesten einen selbstgebauten Sommer nennen kann: Liegestühle auf einer Brücke, ein paar Wochen lang, ehrenamtlich getragen. Diese Woche haben sie gemerkt, dass jemand da war.

    Beim Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen auf der Ludwigsbrücke ist eingebrochen worden. Die Veranstalter äußern die Vermutung, dass organisierte Täter dahinterstecken — „Ich denke, da stecken Banden dahinter" — und sagen, der Betrieb sei dadurch belastet.

    Mehr gibt die uns vorliegende Meldung nicht her: keine Schadenshöhe, kein Zeitpunkt, keine Angabe, ob die Polizei ermittelt. Wir tragen es nach, sobald wir es haben.

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    Quelle: tz München

Freitag, 14. August 2026

  • Ludwigsvorstadt · Isarvorstadt · Termin

    Update zur Sanierung der U3/U6-Bahnhöfe Poccistraße und GoetheplatzArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Zur Wiesn soll die U-Bahn wieder normal fahren — jetzt gibt es ein Datum dafür

    Der Satz, auf den es für die nächsten Wochen ankommt, steht mitten in der Mitteilung: Die U-Bahn kann nach aktuellem Stand ab Samstag, 19. September, während des Oktoberfests wieder ohne Einschränkungen fahren.

    Die Stadtwerke sanieren seit dem 18. Mai die U-Bahnhöfe Goetheplatz und Poccistraße. Die erste Bauphase läuft noch bis zum 18. September und ist nach Angaben der SWM zu mehr als der Hälfte abgeschlossen; beide Bahnhöfe liegen im Zeitplan. Die zweite Bauphase mit Einschränkungen für die U-Bahn beginnt dann am Montag, 5. Oktober — also nach der Wiesn.

    Was inzwischen fertig ist: An der Poccistraße ist die Schadstoffsanierung am Bahnsteig und im Sperrengeschoss abgeschlossen, ein großer Teil der Rohbauarbeiten in den Betriebsräumen ebenfalls. Am Goetheplatz sind Decke und Wände saniert — auf rund 2.200 Quadratmetern wurde die oberste Betonschicht mit Hochdruckwasserstrahlen abgetragen und die freigelegte korrodierte Bewehrung ertüchtigt; derzeit wird die Fläche neu verkleidet.

    Und eine Zeile für alle, die daneben wohnen: Die Baustelleneinrichtung an der Oberfläche wurde mit einer Schallschutzeinhausung abgeschirmt.

    Und in derselben Nacht, ein paar Straßen weiter

    Am Donnerstag, 13. August, gegen 1.30 Uhr wurde an der Schillerstraße ein Münchner ausgeraubt — erst nahm ihm ein Mann gewaltsam das Handy ab, dann kamen zwei weitere hinzu und entwendeten Bargeld und eine Versicherungskarte. Ein Passant rief die Polizei. Die Fahndung führte in eine Wohnung; dort wurden drei Tatverdächtige (29, 32 und 36 Jahre) vorläufig festgenommen und die Beute sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen sie wieder frei.

    Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

    Quellen: - Rathaus-Umschau — Update zur Sanierung der U3/U6-Bahnhöfe Poccistraße und Goetheplatz - Polizei München — Raub an der Schillerstraße: drei Tatverdächtige in Wohnung festgenommen

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    Quelle: Rathaus-Umschau · Termin am Montag, 18. Mai 2026

Donnerstag, 13. August 2026

  • Ludwigsvorstadt · Isarvorstadt

    U-Bahnhöfe Goetheplatz und Poccistraße: 220 Tonnen Spritzbeton verbautArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Am Gleis 33 hat jemand geholfen, dessen Namen niemand kennt

    Am Dienstag, 11. August, gegen 12.40 Uhr fiel am Münchner Hauptbahnhof ein Mann ohne äußere Einwirkung auf Gleis 33 am Starnberger Flügelbahnhof. Eine unbekannte Person half ihm aus dem Gefahrenbereich. Er blieb unverletzt.

    Diese eine Zeile ist die eigentliche Nachricht. Wer es war, steht in keiner Meldung; die Person ist danach weitergegangen.

    Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der Mann nach Angaben der Bundespolizei zunehmend aggressiv. Die Beamten stellten eine Sehbehinderung fest und hielten ihn fest, um einen erneuten Sturz ins Gleis zu verhindern — dabei leistete er wiederholt massiven Widerstand, sodass weitere Streifen angefordert wurden. Einen Atemalkoholtest verweigerte er. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte er die Dienststelle verlassen; er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

    2500 bar, dann 220 Tonnen: was gerade unter dem Goetheplatz passiert

    Die Stadtwerke München sanieren mit dem Goetheplatz und der Poccistraße zwei der ältesten U-Bahnhöfe der Stadt. Jetzt sind die Zahlen dazu da, und sie sind ungewöhnlich anschaulich: Die Betonoberflächen wurden mit 2500 bar Hochdruck aufgeraut, anschließend wurden 220 Tonnen Spritzmörtel aufgetragen. Für die Arbeiten sind die Linien U3 und U6 im betroffenen Abschnitt gesperrt.

    Die Sanierung läuft seit dem 18. Mai; die erste von drei Bauphasen dauert noch bis zum 18. September.

    Quellen: - Bundespolizei München — Hauptbahnhof: Mann stürzt auf Gleis 33 und leistet danach Widerstand - tz — Goetheplatz und Poccistraße: 220 Tonnen Beton auf U-Bahnhöfe gespritzt

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    Quelle: tz München

  • Isarvorstadt · Glockenbachviertel

    Hans-Sachs-Straßenfest: Sub e.V. feiert 40-jähriges Bestehen (15. August, ab 14 Uhr)Artikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Der Sub wird 40 — am Samstag gehört die Hans-Sachs-Straße den Schwuhplattlern

    Am Samstag, 15. August, ab 14 Uhr wird in der Hans-Sachs-Straße gefeiert: Der Sub e.V. begeht mit dem Straßenfest jedes Jahr seine Gründung — in diesem Jahr zum 40-jährigen Jubiläum.

    Angekündigt sind DJs, die Schwuhplattler und verschiedene Drag-Artists. Oberbürgermeister Dominik Krause spricht ein Grußwort.

    Vierzig Jahre — das heißt, der Sub ist älter als das Glockenbachviertel in seiner heutigen Form. Wer hier wohnt, kennt die Hans-Sachs-Straße an diesem einen Samstag im Jahr als das, was eine Straße sein kann, wenn niemand durchfährt.

    Weitere Informationen: muenchen.de

    Unter der Isarvorstadt

    Die Stadtwerke sanieren die U-Bahnhöfe Goetheplatz und Poccistraße220 Tonnen Spritzmörtel, aufgetragen auf Beton, der zuvor mit 2500 bar aufgeraut wurde. U3 und U6 sind im Abschnitt gesperrt, noch bis zum 18. September läuft die erste von drei Bauphasen.

    Quellen: - Rathaus-Umschau — 15. August, 20 Uhr, Hans-Sachs-Straße - tz — Goetheplatz und Poccistraße: 220 Tonnen Beton auf U-Bahnhöfe gespritzt

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    Quelle: Rathaus-Umschau · Termin am Samstag, 15. August 2026

Mittwoch, 12. August 2026

  • Isarvorstadt

    Deutsches Museum verkauft am Mittwoch 3.000 Sonnenfinsternis-BrillenArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: 3000 Sonnenfinsternis-Brillen, 3,95 Euro das Stück — heute im Deutschen Museum

    Wer gestern zu spät kam, bekommt heute eine zweite Chance. Das Deutsche Museum verkauft am Mittwoch, 12. August, noch einmal 3000 Sonnenfinsternis-Brillen zu je 3,95 Euro. Die 1000 Brillen vom Dienstag waren nach einer halben Stunde ausverkauft.

    Gebraucht werden sie am selben Abend: Die partielle Sonnenfinsternis ist über München zwischen 19.22 und 20.32 Uhr zu sehen, das Maximum liegt gegen 20.15 Uhr.

    Ohne zertifizierte Brille bitte nicht in die Sonne schauen — auch nicht kurz, auch nicht durchs Handy.

    Quellen: - tz — München jagt So-Fi-Brillen: Deutsches Museum verkauft am Mittwoch 3000 Stück

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    Quelle: tz München · Termin am Mittwoch, 12. August 2026

Freitag, 7. August 2026

  • Ludwigsvorstadt · Altstadt · Sendling · Isarvorstadt

    Zustände am Alten SüdfriedhofArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Im Nußbaumpark steht seit gestern ein Kameraturm — und nebenan sammelt ein Verein die Spritzen ein

    Seit gestern, Donnerstag, 6. August, steht im Nußbaumpark ein mobiler Videoturm. Das Polizeipräsidium hat ihn in Betrieb genommen: ferngesteuerte Richt- und Zoomfunktion, eine 360-Grad-Panoramakamera, verschlüsselte Übertragung. Er gehört zum Maßnahmenbündel der Taskforce Bahnhofsviertel; Türme stehen bereits am Alten Botanischen Garten, am Stachus und im südlichen Bahnhofsviertel.

    Warum das den Alten Südfriedhof betrifft — die Stadt sagt es selbst

    Am selben Tag beantwortet das Kreisverwaltungsreferat eine Anfrage der CSU-Fraktion mit Freien Wählern vom Januar, in der von „unhaltbaren Zuständen“ am Alten Südfriedhof die Rede war. Die Antwort ist ungewöhnlich offen, und sie stellt einen Zusammenhang her, den man sonst selten gedruckt sieht:

    Die Polizei schreibt, der Friedhof diene Angehörigen der Betäubungsmittelszene „vorrangig in den Sommermonaten als Konsumort und als Ausweichörtlichkeit vor polizeilichen Kontrollmaßnahmen“ — und dass sich dieser Effekt mit der verstärkten Präsenz rund um das Sendlinger Tor „tendenziell verstärkte“. Wer an einer Stelle drückt, verschiebt.

    Das Gesundheitsreferat bestätigt die Beobachtungen und nennt einen Grund beim Namen: Dass hier wie in der ganzen Innenstadt illegale Drogen konsumiert werden, sei „unter anderem auf das Fehlen eines Drogenkonsumraums in München zurückzuführen“. Seit 2024 gingen rund zehn Hinweise und Beschwerden ein. Damit sich niemand an einer gebrauchten Spritze verletzt, hat die Friedhofsverwaltung Abwurfbehälter aufgestellt, 2025 zwei weitere — und mit Condrobs e. V. ein Projekt vereinbart, das den Friedhof regelmäßig abgeht: die „Pumpen-Picker“ sammeln Konsumutensilien ein und entsorgen sie fachgerecht.

    Das Campieren, betont die Polizei, sei davon unabhängig zu bewerten: Obdachlose aus Osteuropa errichteten seit Jahren an wechselnden Stellen Matratzen- und Zeltlager; am Südfriedhof war zuletzt der öffentliche Durchgang zwischen Thalkirchner und Pestalozzistraße betroffen, wo am 2. Februar 2026 die letzte Zeltstätte zwangsgeräumt wurde.

    Und dann der Satz, der den Kameraturm und den Friedhof zusammenbindet: Weil sie so nah beieinander liegen, sei es „sinnvoll, den Nußbaumpark und den Alten Südfriedhof als miteinander verbundene Bereiche zu betrachten“. Was im Park passiert, wirkt auf den Friedhof — „insbesondere für die Thematik Drogen und Obdachlosigkeit“.

    Ein Prozess um das, was auf der Wiesn passiert ist

    Am Amtsgericht steht ein 54-Jähriger aus dem Chiemgau vor Gericht: Er soll einer Bedienung im Schottenhamel-Zelt auf der Theresienwiese unter das Dirndl und in den Schritt gegriffen haben. Vor Gericht stellt der Mann sich nach Darstellung der Süddeutschen selbst als Opfer dar. Entschieden ist nichts.

    Quellen: - Polizeipräsidium München — Polizei nimmt mobilen Videoturm im Nußbaumpark in Betrieb - Rathaus-Umschau — Zustände am Alten Südfriedhof - Süddeutsche Zeitung — Prozess um sexuelle Belästigung: 54-Jähriger soll Wiesn-Bedienung unters Dirndl gefasst haben

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    Quelle: Rathaus-Umschau

Donnerstag, 6. August 2026

Dienstag, 4. August 2026

  • Isarvorstadt · Sendling

    Verkehr in München: Nach Spur-Änderung auf der Lindwurmstraße: Radler ärgern sich – aber Busse sind schnellerArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Auf der Lindwurmstraße ärgern sich die Radler — und die Busse kommen schneller durch

    Seit Mitte Juli gilt auf einem Teilstück der Lindwurmstraße wieder die alte Ordnung: Radfahrerinnen und Radfahrer müssen zurück auf den alten, sehr schmalen Radweg. Der Grund ist kein politischer, sondern ein baulicher — die Spur wird für den Schienenersatzverkehr gebraucht.

    Das Ergebnis ist eine ehrliche Zwickmühle, wie sie an dieser Straße öfter vorkommt: Die Busse sind schneller. Und nicht alle Radler halten sich an die neue Führung — was auf einem Radweg dieser Breite unmittelbar zum Problem wird.

    Wer hier täglich fährt, weiß, dass beides stimmen kann: dass der Ersatzverkehr durchmuss, und dass der alte Radweg für heutige Verhältnisse zu schmal ist.

    Quellen: - Süddeutsche Zeitung — Nach Spur-Änderung auf der Lindwurmstraße: Radler ärgern sich, aber Busse sind schneller

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    Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • Ludwigsvorstadt · Isarvorstadt

    Stadtrat: CSU und Freie Wähler fordern Präventionspaket gegen JugendgewaltArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Laura Jenni schreibt ihre Lieder in der U-Bahn — dort, wo alle anderen nur warten

    Die meisten Menschen halten die Fahrt zur Arbeit für den Teil des Tages, der weg ist. Laura Jenni nicht. Die Münchnerin, die als Laoray Deutsch-Pop macht, führt nach eigener Beschreibung ein Dreifachleben: Juristin, Synchronsprecherin, Musikerin. Und ihre besten Ideen, sagt sie, kommen ihr im Bus, in der U-Bahn, in der S-Bahn — dort, wo andere nur warten.

    Das ist eine sympathische Umdeutung des Münchner Alltags: Der Nahverkehr, über den sich diese Stadt zuverlässig aufregt, ist für sie der einzige Ort, an dem niemand etwas von ihr will.

    45 Trambahnen ohne Klimaanlage — und sie fahren nicht zufällig verteilt

    Beim selben Verkehrsbetrieb sieht es an einer anderen Stelle weniger romantisch aus. Rund 115 von 160 Münchner Trambahnen haben eine Klimaanlage. Das Problem ist nicht der Durchschnitt, sondern die Verteilung: Auf bestimmten Linien kommen überwiegend unklimatisierte Trams zum Einsatz.

    Kritiker fordern, dass eine Klimatisierung „garantiert werden“ müsse. Wer bei 30 Grad regelmäßig auf derselben Linie steht, weiß längst, ob er zu den 115 oder zu den 45 gehört.

    Die Arbeitslosigkeit steigt — und die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich stärker

    Im Agenturbezirk München sind 58.993 Personen arbeitslos gemeldet: 0,9 Prozent mehr als im Juni und 3,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Quote liegt bei 5,2 Prozent (Bayern: 4,1, Bund: 6,4).

    Der Juli-Anstieg ist zum Teil saisonal — junge Menschen melden sich nach Schule oder Ausbildung vorübergehend arbeitslos. Zwei Zahlen daneben sind es aber nicht:

    • Langzeitarbeitslose: 15.431 Personen — plus 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
    • Gemeldete Arbeitsstellen: 9.615 — minus 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Mehr Menschen, die lange suchen, und weniger Stellen, auf die sie sich bewerben können. Das ist der eigentliche Befund hinter der ruhigen Quote.

    „Bierzelt Legende“ — das Wiesn-Lied 2026 steht fest

    Der Gewinnersong des Oktoberfest-Musikwettbewerbs „A Liad für d'Wiesn“ kommt von der Band Troglauer aus der Oberpfalz und heißt „Bierzelt Legende“. Er holte rund 22.000 der insgesamt 72.000 abgegebenen Stimmen und setzte sich gegen sechs Konkurrenten durch; eingereicht worden waren 122 Songs. Ihren ersten Auftritt damit hatten die Musiker am 1. August auf der Brass Wiesn in Eching.

    Wiesnchef Christian Scharpf gratulierte und findet, der Titel transportiere „die bayerische Lebensfreude und vui Gfui“. Die Band nennt ihre Mischung aus Pop, Rock und volkstümlichen Instrumenten selbst „Heavy Volxmusic“.

    Aus dem Stadtrat

    - Die SPD will mit MUCGPT sprechen können. Sechs Mitglieder der SPD-Fraktion beantragen eine Spracheingabe (Voice-to-Text) für die städtische KI-Anwendung; das IT-Referat unter Laura Dornheim soll prüfen, wie sich das zeitnah umsetzen lässt. - CSU und Freie Wähler fordern ein Präventionspaket gegen Jugendgewalt und verweisen auf die wiederkehrenden Berichte über Gewalttaten von Kindern und Jugendlichen, auch in München. Es antwortet das Sozialreferat unter Dorothee Schiwy. - Dieselbe Fraktion fragt, ob sich die Digitalisierung rechnet — konkret, wie transparent die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen städtischer Digitalvorhaben sind und ob deren Umsetzung überprüft wird. - Die Linke will eine Bilanz der Bezahlkarte für Geflüchtete. Ihre Einführung in München liegt seit Juni 2026 zwei Jahre zurück. - Die CSU fragt nach islamistischen Gefährdern in München. Anlass ist der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin; die Fraktion begründet die Anfrage damit, dass sich Bürger um ihre Sicherheit sorgten.

    Und außerdem

    - München bewirbt sich um die Leichtathletik-WM — und nimmt dafür finanzielle Risiken in Kauf. Das hängt mit der Bewerbung um Olympische Spiele zusammen; andere Sportveranstaltungen fallen günstiger aus. - 68 Auszubildende der Stadtwerke München in 14 Berufen haben ihre Prüfungen bestanden und wurden im Alten Rathaus freigesprochen. Geehrt wurden Tobias Zietz (Elektroniker für Betriebstechnik, 97 Punkte) und Amelie Ger (Kauffrau für Büromanagement, 92 Punkte). Der Großteil des Jahrgangs bleibt bei den SWM. - Das RatsInformationsSystem ist am Mittwoch und Donnerstag, 5. und 6. August, ganztägig nicht erreichbar — Wartung. Ab Freitag, 7. August, geht es wieder. Wer dort Anträge des Stadtrats oder seines Bezirksausschusses nachlesen will, verschiebt das besser. - Vor Gericht steht ein Mann, der unter Alkohol- und Kokaineinfluss einen 50-jährigen Taxifahrer mit dem Sicherheitsgurt stranguliert haben soll. Er spricht von einem Kontrollverlust, der ihm selbst Angst mache — es war nicht sein erster „Ausreißer“.

    Quellen: - Süddeutsche Zeitung — Laoray: Hits schreiben im Münchner Nahverkehr - tz München — Manche Trambahnen ohne Klimaanlage: „muss garantiert werden“ - Abendzeitung München — Fahrgäste leiden unter der Hitze: Kritik an Münchner Tram-Einsatz - Rathaus-Umschau — Arbeitslosenquoten im Juli 2026 - Rathaus-Umschau — A Liad für d'Wiesn 2026: Der Sieger steht fest - Rathaus-Umschau — Spracheingabefunktion für MUCGPT schnellstmöglich implementieren - Rathaus-Umschau — Jugendgewalt vorbeugen: München braucht ein wirksames Präventionspaket - Rathaus-Umschau — Wie digital ist München X: Transparenz bei Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen - Rathaus-Umschau — Bilanz der Bezahlkarte für Geflüchtete in München - tz München — Nach CSD-Anschlag: CSU will Gefährder-Lage in München wissen - Süddeutsche Zeitung — München bewirbt sich um Leichtathletik-WM und nimmt finanzielle Risiken in Kauf - Rathaus-Umschau / SWM — 68 Azubis der SWM freigesprochen - Rathaus-Umschau — Wartungsarbeiten am RatsInformationsSystem - Süddeutsche Zeitung — Prozess in München: Fahrgast stranguliert Taxifahrer mit Sicherheitsgurt

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    Quelle: Rathaus-Umschau

Donnerstag, 23. Juli 2026

  • Isarvorstadt · Termin

    „Wir sind wieder zu Hause!“: Pfarrer Schießler feiert Gottesdienst im FreienArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: „Wir sind wieder zu Hause!“ — Pfarrer Schießler predigt auf der Wiese vor St. Maximilian

    Pfarrer Schießler kehrt mit seiner Gemeinde zurück nach St. Maximilian an der Auenstraße. Weil die Bauarbeiten an der Kirche noch laufen, feiert er den Gottesdienst vorerst unter freiem Himmel auf der Wiese davor — „wir sind wieder zu Hause!“. Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott mitspielt.

    Quelle: tz München

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    Quelle: tz München

Mittwoch, 15. Juli 2026

  • Isarvorstadt · Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

    Nahe der Reichenbachbrücke: Mann verletzt 29-Jährigen mit einer GlasflascheArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Glasflaschen-Angriff an der Reichenbachbrücke

    🍾 Festnahme nahe der Reichenbachbrücke: Ein Mann schlug einem 29-Jährigen eine Glasflasche gegen den Kopf und wurde festgenommen; ermittelt wird wegen versuchten Tötungsdelikts (Polizei-PM vom 14.7.).

    Quelle: Süddeutsche Zeitung

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    Quelle: Süddeutsche Zeitung

Donnerstag, 9. Juli 2026

Samstag, 4. Juli 2026

Mittwoch, 1. Juli 2026

  • Isarvorstadt

    Tiertransport trotz Hitzewelle: Strafanzeige gegen Münchner SchlachthofbetreiberArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Schlachthofviertel: Strafanzeige gegen den Schlachthof – und kostenlose Kultur

    ⚖️ Strafanzeige nach Hitze-Transport: Tierschutzaktivisten haben Strafanzeige gegen mehrere Viehhändler, einen Tierarzt und den Betreiber des Münchner Schlachthofs erstattet. Rinder seien vergangene Woche bei über 30 Grad nur mit Ventilatoren gekühlt transportiert worden.

    🎭 Kostenlos ins Stadtmuseum-Programm: Das Münchner Stadtmuseum bietet im Schlachthofviertel mehrere kostenfreie Veranstaltungen rund um Theater und Modellbau an.

    Quellen: Abendzeitung · tz München

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    Quelle: Abendzeitung

Dienstag, 30. Juni 2026

  • Isarvorstadt

    Exklusive Einblicke ins Herz des neuen Deutschen MuseumsArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Lehel & Museumsinsel: Linienbus erfasst 83-jährigen Radfahrer, Blick in das neue Deutsche Museum

    🚌 Linienbus erfasst Radfahrer: An der Kreuzung Hirschauer Straße/Oettingenstraße erfasste am Sonntagmittag ein Bus der Linie 154 einen 83-jährigen Radfahrer. Er erlitt eine Hirnblutung, einen Hüftbruch und weitere Verletzungen, ist aber außer Lebensgefahr.

    🏛️ Einblick ins neue Deutsche Museum: Bei der Aktion „Mit uns mittendrin“ durften Leserinnen und Leser auf die Baustelle des neu gebauten Ausstellungsteils auf der Museumsinsel.

    Quellen: Abendzeitung · tz München

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    Quelle: tz München

Montag, 29. Juni 2026

  • Isarvorstadt

    Mann in Isarvorstadt von Unbekanntem in Park gedrängt, geschlagen und ausgeraubtArtikel lesen ↓

    Aus unserem Artikel: Rund um Sonnenstraße und Theresienwiese: Wiesn-Aufbau, Tram-Sperre und mehr

    🍺 Wiesn-Aufbau gestartet: Auf der Theresienwiese hat der Aufbau des Oktoberfests 2026 begonnen – nach einem Rechtsstreit, bei dem zwei Wirte lange um ihre Plätze zittern mussten. Zum neuen Sicherheitskonzept nach der Überfüllung 2025 gehören KI-Kameras an jedem Mast.

    🚋 Tram-Sperre in der Sonnenstraße: Wegen eines Weichentauschs sperrt die MVG den Abschnitt zwischen Stachus und Sendlinger Tor; mehrere Linien werden umgeleitet, Fahrgäste brauchen Ersatzbusse.

    🏠 Legendäres Haus verkauft: Die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg kauft das frühere „Lindberg"-Haus an der Sonnenstraße 15. Der Kaufpreis bleibt geheim.

    🚨 Raub im Nußbaumpark: Ein 57-Jähriger wurde von einem Unbekannten in den Park gedrängt, geschlagen und ausgeraubt. Die Polizei ermittelt.

    Quellen: Süddeutsche Zeitung · tz München · Polizei München

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    Quelle: tz München

Donnerstag, 25. Juni 2026

Mittwoch, 24. Juni 2026

Dienstag, 23. Juni 2026

Montag, 22. Juni 2026